Wir alle kennen es, denn wir machen es täglich: Wir „skippen“. Sei es das Kapitel im Buch, das Intro der Lieblingsserie oder die Werbung auf YouTube. Das Phänomen des Skippens, also des Überspringens von Inhalten, ist zu einem festen Bestandteil der modernen Medienlandschaft geworden. Aber was bedeutet es, innerhalb eines Wimpernschlags auf bestimmte Inhalte zu verzichten? Mit dieser Frage haben sich zwei Masterstudierende der Fakultät Gestaltung auseinandergesetzt – mit ihren Ergebnissen haben sie eine neue Vermittlungsform der wissenschaftlichen Arbeit entdeckt.
Architektur studieren im Wintersemester 2020/21 an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten bedeutet vor allem eins: Improvisation. Der sonstige Alltag in der Modellwerkstatt, wo sonst reger Austausch herrscht, ist in weite Ferne gerückt. Nur wenige Studierende können nach Anmeldungen die Räumlichkeiten nutzen, deshalb kamen die Verantwortlichen auf die Idee, eine Werkstatt "to go" zu entwickeln. Ausgestattet mit Pappen, Schneidwerkzeug und nützlichem Handwerkszeug können so die Studierenden in diesem außergewöhnlichem Semester "Bau"-Projekte von Zuhause meistern.
In Dörfern finden sich viel mehr Unternehmen als auf den ersten Blick sichtbar ist. Wichtigstes Standortmerkmal ist eine verlässliche Internetverbindung. Und: Die befragten Unternehmen haben die Standortqualität des Dorfs überwiegend positiv bewertet, wozu besonders auch etwa die Attraktivität von Dorf und Landschaft beitragen. Das sind nur zwei Ergebnisse des Forschungsprojektes eines interdisziplinären Teams der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Harteisen.
Auf sein Konto gehen unzählige kreative Werbekampagnen – Mathias Rebmann liebt und lebt kreative Kommunikation, vor allem, wenn sie gut gemacht und geschickt konstruiert ist. Seit neun Jahren bringt er Studierenden bei, wie das funktioniert. Jetzt hat sich seine Verwaltungsprofessur verwandelt: Er folgte dem Ruf und arbeitet fortan als Professor für Advertising Design an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim.
Aktuell fehlen ihm noch zwei Schritte auf dem Weg zum Doktor: die Publikation seiner Forschungsergebnisse und – nach dem Göttinger Brauchtum – der Aufstieg zum Gänseliesel für einen Ehrenkuss (der Brunnen vor dem Rathaus). Alistair Adam Hernández überzeugte die Prüfenden bei seiner onlinegestützten Disputation von seinem fundierten Wissen im Bereich der Dorfentwicklung und erhielt dafür die Bestnote „summa cum laude“. Betreut haben die Promotion Prof. Dr. Ulrich Harteisen von der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen und Prof. Dr. Karl Martin Born von der Universität Vechta.
Alistair Adam Hernández hat jetzt mit der Disputation an der Universität Vechta seine Promotion zum Thema „Resiliente Dörfer gestalten“ mit der herausragenden Gesamtnote ‚summa cum laude‘ abgeschlossen. Die Dissertation mit dem Titel ‚Resiliente Dörfer gestalten. Analyse von Akteur*innen, Lernprozessen, Wirklichkeitskonstruktionen und Entwicklungen in drei ländlichen Gemeinden der europäischen Peripherie‘ wurde von Prof. Dr. Ulrich Harteisen (HAWK) und apl. Prof. Dr. Karl Martin Born (Universität Vechta) betreut.
Die ersten Anzeichen, dass die Corona-Epidemie sich auf das Team Blue Flash aus Göttingen auswirken könnte, bemerkte Jonas Antonczyk im Dezember 2019: “Die Zellen, aus denen wir am Ende unseren Akku zusammenbauen, bestellen wir direkt beim Hersteller in China – und da hatten sich die Lieferzeiten immer weiter verlängert.“
Im Namen des Bündnisses „Niedersachsen hält zusammen“ hat der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler zur Teilnahme an der Konferenz zum Thema: „Von jetzt auf gleich digital - Chancen und Risiken der Online-Lehre in Hochschulen und Erwachsenenbildung“ eingeladen. In sechs thematischen Workshops zu den Herausforderungen in den Hochschulen und in den Bibliotheken konnten sich die Teilnehmenden einbringen.