„Blicken Sie von dem Menschen auf der Behandlungsliege auf und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten Ihrer Profession“, rief Prof. Dr. Dave Nicholls per Videokonferenz das Auditorium beim 4. Forschungssymposium Physiotherapie an der HAWK auf. Der Neuseeländer gründete ein internationales Netzwerk, das „Critical Phyisotherapy Network“ und ist ein gefragter Keynote-Sprecher. „Ich wünsche mir nicht eine Physiotherapie, sondern eine Vielzahl“, so Nicholls zum abendlichen Auftakt des Symposiums in Hildesheim.
Bröckelnde Fliesen, grellbunte Wandverkleidungen und abgenutzte Sitzbänke – sind U-Bahnhöfe der Siebziger- und Achtzigerjahre erhaltenswert und sollten sie vielleicht sogar unter Denkmalschutz stehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich 15 HAWK-Masterstudierende der Architektur im Rahmen des Kurses „Kulturgeschichte des Bauens und Nutzens“. Einer von ihnen ist Alexander Keuchel. Für seine Arbeit über die Berliner U-Bahnlinie U7 wurde er nun beim Studierendenwettbewerb „60plus“ des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) ausgezeichnet.
Die Kemper-Stiftung für Immobilienlehre und -forschung fördert ab dem Sommersemester 2020 auch Studierende, Professorinnen und Professoren sowie Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studienbereichs Bauen an der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden. Für die Förderung eignen sich beispielsweise Bachelor- und Masterarbeiten, Forschungsprojekte, Exkursionen, Promotionen, die Teilnahme an Fachtagungen sowie Auslandssemester und Auslandspraktika.
Dass Anna-Lena Simon einmal etwas Kreatives studiert, hätte sie sich zu ihrer Schulzeit selbst nicht vorstellen können. Schließlich hat sie das Fach Kunst so schnell wie möglich abgewählt. Doch das Thema Werbung faszinierte sie so sehr, dass sie nach ihrem Abschluss eine Ausbildung in einer Werbeagentur macht. „Viele Kolleginnen und Kollegen in meinem Ausbildungsbetrieb haben an der HAWK studiert“, erzählt Simon. „Und sie haben so viel Positives berichtet, dass ich hier zur Mappenberatung gegangen bin.“
„Etwas von Ihnen bleibt zurück“, sagte der Hauptberufliche HAWK-Vizepräsident Martin Böhnke den Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterabschlüsse in Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie bei der feierlichen Abschlussfeier. „Es gehört zum Wesen einer Hochschule, dass man immer etwas besser wird und etwas dazu lernt“, so Böhnke und dankte den ehemaligen Studierenden für das Mitwirken an diesem Prozess. „Ich habe meine Urkunde damals per Post bekommen“, erinnerte er sich an seine eigene „Zeugnisübergabe“. Deshalb sei es der HAWK wichtig, schönere Abschlussmomente zu erzeugen.
„Frische Luft zum Atmen, umgeben von der Natur, im Schattenspiel der Bäume – so wollen wir leben. Und so werden wir arbeiten. Unter freiem Himmel, selbstbestimmt, mit klarem Geist und ungetrübtem Blick, gemeinsam für eine Vision. Dazu nutzen wir die innovativste Lichtquelle der Welt: das Tageslicht.“ So stellte sich das Forschungsprojekt Natürlicht der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim auf der Professional Lighting Design Convention (PLDC) in Rotterdam dem Fachpublikum vor. Das Ziel des Projekts besteht darin, dynamisches Licht im Innenraum und in die Lichtplanung zu integrieren.
Die Gemeinschaftsausstellung „Die anderen 11“ zeigt fotografische Betrachtungen von Studierenden der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim. In der KWS Art Lounge Newcomer finden sich elf herausragende künstlerisch-dokumentarische Projekte zu den Fagus-Werken, Galicien, dem Braunschweiger Dom, dem Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen, Industrieanlagen und Naturdenkmälern der Region, Cosplay, Wildblumenwiesen und Freiheitskämpfern.
Bereits zum zweiten Mal in diesem Semester lud der Studiengang „Green Building – Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Mensch und Umwelt“ an der HAWK in Holzminden zum Green Building Forum ein. Fachpublikum aus Hochschule und Wirtschaft besuchte das Weserberglandforum, um drei Referentinnen und Referenten zum Thema „Bauen mit Holz/Baubiologie“ zu hören und mit ihnen zu diskutieren. Die Begrüßung übernahm Dekan Dr. Ulrich Hundertmark, Prof. Reinhard Lamers moderierte die Veranstaltung.
Könnte beispielsweise die Einrichtung eines Fahrradverleihsystems in der Region Holzminden-Höxter sinnvoll sein? Diese und andere Fragen soll jetzt eine Erhebung klären, die die HAWK ab sofort im Rahmen des Projektes „Maximale PS für den Klimaschutz in Holzminden!“ (MAXIH) im Auftrag des Landkreises Holzminden startet.
Es lag nicht nur am Wetter, dass die Cafete auf dem HAWK-Campus Weinberg regelrecht vor Energie geladen schien: Bei strahlender Sonne besuchten drei Ehemalige ihre frühere Lern- und Wirkungsstätte, um interessierten Studierenden und Lehrenden über ihre heutige Situation zu berichten. Dabei erzählten Andrea Wong, Kilian Schulz-Mons und Andreas Wilhelm Spengler, wie sie wurden, was sie heute sind.