Die Corona-Krise trifft die Wirtschaft hart. Nicht nur im Einzelhandel bleiben die Umsätze aus. Auch viele Förderinnen und Förderer des Deutschlandstipendiums sind betroffen. Einer von ihnen ist Olaf Feuerstein, Geschäftsführer und Gesellschafter des Hotels „Freizeit In“ in Göttingen. Bereits seit 2018 engagiert er sich für das Deutschlandstipendium und konnte bereits zwei Studierenden der HAWK ein Stipendium ermöglichen. In der Corona-Krise arbeiten er und seine Belegschaft nun für Beschäftigte in Krankenhäusern und Bedürftige.
Aufgrund der Bedrohung durch das Coronavirus SARS-CoV-2 kommt es weltweit zu Engpässen bei der Produktion und der Verteilung von Desinfektionsmitteln auf Basis von Alkoholen oder anderen chemischen Substanzen. Selbst mit Unterstützung durch die Spirituosen- und Parfümhersteller reicht die Produktion kaum aus. Plasma könnte hingegen die menschliche Haut, verschiedenste Oberflächen und sogar die Luft ganz einfach mit Strom betrieben desinfizieren. Welche Geräte sich hierzu entwickeln ließen und auch sogar schon bald Realität sein könnten, erklärt Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl im Interview.
Die Läden sind geschlossen, die Schulen zu, die Menschen bleiben zu Hause. Und doch wird das HAWK-Pilotprojekt „Onlinevertriebskanäle nutzen“ an der BBS Holzminden, der Georg-von-Langen-Schule, weitergeführt. Viel Engagement und Arbeitszeit von den Lehrenden fließt dort derzeit in die Umstellung auf den digitalen Unterricht. Auch die für Auszubildende freiwillige Ausbildungsqualifikation „Onlinevertriebskanäle nutzen läuft weiter. Und ist in Zeiten der Corona-Krise und den daraus resultierenden Schließungen von Ladenlokalen umso aktueller.
Melanie Isverding, Professorin für Schmuckdesign im Kompetenzfeld Metallgestaltung der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim, gewinnt den 47. Herbert-Hofmann-Preis. Die Jury hat die Gewinnerinnen trotz Absage der Internationalen Handwerksmesse (IHM) und der Sonderschau Schmuck in München ermittelt. Ebenfalls Preise erhalten Katrin Feulner aus Deutschland und die Niederländerin Carla Nuis.
Die HAWK ist seit einiger Zeit im Homeoffice. Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeitende sind in einen neuen Arbeitsalltag gestartet und das in häuslicher Umgebung. Während manche damit schon Erfahrungen haben, stellt es andere vor große Fragen. Einige davon betreffen das Oberthema „Zu viel statisches Sitzen“ - das ist ungesund und kann wertvolle Lebenszeit kosten, wie Studien nachweisen.
Was muss ich verändern, wenn ich zu Hause arbeite was sind Gegenmaßnahmen, um ausreichend Bewegung zu bekommen und warum sollte ich keine elf Stunden am Stück sitzen?
Desinfektionsmittel sind zurzeit Mangelware, und sterile Umgebungen sind vor allem im Pflege- oder Krankenhausbereich oberstes Gebot, wenn Erkrankte mit schwachem Immunsystem in Behandlung sind. An der HAWK wird im Projekt „Plasma for Life“ kaltes Plasma erforscht, dass in der Prävention und Therapie von Krankheiten genutzt wird. Dieses kann auch gegen Coronaviren eingesetzt werden.
Das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) ist ein Kooperationsprojekt der HAWK und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Auch das ZZHH ist in das Homeoffice umgezogen: Wie sieht der Alltag für die Mitarbeitenden dort jetzt aus? Regionalreferent Jan Schametat:
Schon seit Jahren arbeitet Prof. Dr. Corinna Ehlers, Dekanin der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, mit Methoden des Blended Learning. Das heißt, sie ergänzt ihre Präsenz-Lehrveranstaltungen mit Onlineangeboten. Doch Lehrveranstaltungen komplett online zu organisieren, ist auch für sie neu. Im Interview berichtet die Professorin, mit welchen Herausforderungen Lehrende und Studierende derzeit zu tun haben und welche Chancen sie langfristig in der Online-Lehre sieht.