Das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG), das im Juni 2021 in Kraft getreten ist, soll jungen Menschen mit Behinderung den Zugang zu Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe erleichtern. Für Fachkräfte ergeben sich daraus neue Aufgaben und Herausforderungen. Zum Beispiel soll es in Zukunft in den Jugendämtern Verfahrenslots*innen geben, die dauerhafte Ansprechpartner*innen für Familien sind und so den Ansatz „Hilfe aus einer Hand“ praktisch umsetzen.
Ein eigenes Produkt auf den Markt bringen. „Das war schon lange mein Traum.“ Er hat ihn sich erfüllt. Benedikt Linne ist Bachelorstudent im 4. Semester an der Fakultät Gestaltung und gründete parallel mit seinem Partner René Sackel das Unternehmen „shower+". Ihre Idee, mit Meersalzduschen Menschen zu helfen, die an Neurodermitis leiden, hat eine Marktlücke gefüllt. Hier berichtet der angehende Produktdesigner, wie das gelungen ist.
HAWK-Professoren stellen die Bachelorstudiengänge Baumanagement und Green Building am Standort Holzminden jetzt bei einem Online-Schnuppertag vor. Beide Studiengänge sind zulassungsfrei und eine Einschreibung ist auch zum Sommersemester möglich.
Die Erde befindet sich im sechsten großen Artensterben. Ein Ansatz, der diese Entwicklung verlangsamen kann, besteht in der Schaffung von städtischen Bereichen mit nachhaltigen, lebensfreundlichen und zukunftsfähigen Strategien, um Ökosysteme zu erhalten – oder neue zu schaffen. Die Masterthesis „Symbiotic Spaces“ von HAWK-Absolvent Laurin Kilbert liefert Ideen, wie ein symbiotisches Zusammenleben in der Stadt aussehen kann und wie sich menschliche Bedürfnisse in ein Ökosystem einbetten lassen.
Die HAWK gehört jetzt zu den sechs Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland, die mehr als drei Forschungsschwerpunkte in der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) verzeichnen dürfen. Bisher war die HAWK mit drei Forschungsschwerpunkten vertreten. Nun hat die Arbeitsgruppe Forschung der HRK den vierten Schwerpunkt bestätigt: Gesundheit, Technik, Digitalisierung. Die Forschungsschwerpunkte werden alle drei Jahre evaluiert. Es werden unter anderem die Anzahl an Publikationen, Patenten und Drittmitteln der letzten drei Jahre gewertet.
Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende und auch für unsere Hochschule steht eine Pause mit Kontaktvermeidungszeiten vor Weihnachten, über die Bretriebsschließung zwischen den Feiertagen und im Januar an. Zeit, einmal zurück zu blicken: Was konnte trotz der Coronavirus-Pandemie alles stattfinden, was waren unsere Highlights, wovon profitierten unsere Studierenden und worauf schauen wir auch mit Stolz zurück? Eine kleine Chronik zeigt Schlaglichter aus den drei HAWK-Standorten Hildesheim, Holzminden und Göttingen.
Die 27-jährige Peyman Ramadan stammt ursprünglich aus Syrien. Dort studierte sie Bauingenieurwesen auf Diplom an der Alfurat-Universität in Al-Hassaka, bis der Krieg die Fortsetzung ihres Studiums unmöglich machte und sie nach Deutschland floh. 2016 schrieb sie sich an der HAWK zur Studienvorbereitungsphase im Projekt HAWK open ein und engagiert sich seitdem vielfältig an der HAWK. Dafür erhielt sie jetzt den DAAD-Preis, der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst vergeben und aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert wird.
Liebe Mitglieder der Hochschule,
ja, ich weiß, es mag abgedroschen sein: „Wo Licht ist, ist auch Schatten“. Ich sage es aber trotzdem, denn es passt einfach sehr zu dem Jahr, auf das wir zurückschauen. Nur möchte ich es heute umdrehen und erst über den Schatten sprechen und dann über das Licht, weil ich als Präsident eben auch für das „ernste Fach“ zuständig bin.
Zu beiden Facetten haben wir Ihnen für die letzte HAWK.INFO in diesem Jahr bewegte und bewegende Bilder vorbereitet.