Die Kemper-Stiftung für Immobilienlehre und -forschung hat wieder drei herausragende Abschlussarbeiten aus den Immobilien- und Baustudiengängen der HAWK in Holzminden ausgezeichnet. Die drei Preisträger*innen punkteten bei der Auswahljury nicht nur durch eine hervorragende Abschlussnote von 1,0, sondern auch durch eine große Aktualität bei der Auswahl der Themen ihrer Bachelor- und Masterarbeiten. Die Verleihung fand im Rahmen des Personalmanagement-Kongresses „Practice meets Campus“ vor über 300 Studierenden, Alumni und Unternehmensvertreter*innen statt.
So grün ist es selten in der alten Bibliothek an der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit in Hildesheim: Studierende des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit stellen hier ihre Ergebnisse aus dem Projektseminar „Urban Gardening“ vor. Auf den Tischen sind Topfpflanzen, Lavendelblüten und Laub zu sehen. Auf Bildschirmen und an Stellwänden leuchten Waldfotos und aus Lautsprechern hören Besucher*innen Vogelgezwitscher und Blätterrauschen.
Der positive Bescheid vom Förderprogramm „RUBIN - Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geht auch an die HAWK am Standort Göttingen. Hier hatte Prof. Dr. Christoph Gerhard von der HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit intensiv an dem eingereichten Projekt „Intelligente Analytik zur nachhaltigen und klimaschonenden Herstellung von Glasprodukten (INA-Glas)“ mitgearbeitet und es jetzt gemeinsam mit den beteiligten Initiatoren zum ersten Erfolg geführt.
Seit über zehn Jahren entwickelt die Göttinger Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen und die Philipps-Universität Marburg mit Unterstützung der Firma Menlo Systems ein Verfahren, mit dem sich Hohlräume bis hin zu minimalen Materialablösungen mit Terahertz-Strahlung in Kulturgütern detektieren lassen. Das Verfahren tastet Holzskulpturen dabei erstmalig mit einem Roboterarm dreidimensional ab und übernimmt die Messergebnisse in eine neuartige Tiefenkartierung.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) benötigen für ihre Mitarbeitenden möglichst kurze, thematisch präzise, und hybride Weiterbildungsangebote. Das ist ein Ergebnis des Projekts „DiKom – Digitale Kompetenzen in der Weiterbildung“, das Wissenschaftler*innen nun bei einer Abschlussveranstaltung in der Sheddachhalle im Göttinger Sartorius Quartier präsentierten.
HAWK-Student Wesam Ajini hat die letzten Wochen vor seiner Flucht aus Syrien in einem Schatten-Theaterstück verarbeitet. Die reduzierte und dennoch eindrückliche Inszenierung „Zwei Brüder“ hat er nun im Rahmen der „Querwoche“ der Hildesheimer HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit aufgeführt.
Wer trägt Verantwortung für die Zukunft der Dörfer? - Junge Forschende des Promotionsprogramms „Dörfer in Verantwortung – Chancengerechtigkeit in ländlichen Räumen sichern“ geben Antworten in dem neuen Sammelband: Verantwortung und Governance in ländlichen Räumen. Die Beiträge betrachten die vielfältigen Lebensbereiche im Dorf und analysieren Organisationsstrukturen und Methoden der Dorfentwicklung und geben Antworten auf die Frage, wie die Übernahme von Verantwortung im und für das Dorf gelingen kann. Fünf Beiträge des Sammelbandes stammen aus der HAWK.
Seit dem Projektstart im Jahr 2019 verfolgte das an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen angesiedelte IQ Projekt „EXIK-Existenzgründung und Vernetzung Interkulturell“ das Ziel, die Strukturen für migrantische Gründungen in Kassel (Stadt und Landkreis) und dem Schwalm-Eder-Kreis durch Vernetzung, Information und Qualifizierung zu verbessern. Nun läuft das Projekt zum Jahresende aus. Die entstandenen Strukturen und einige Angebote für Gründer*innen sollen aber weiter bestehen bleiben.
Bauingenieur Dr. Daniel Seebo ist jetzt als Honorarprofessor unbefristet an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen aufgenommen, um sein Fachgebiet „Verkehrsplanung“ noch beliebter unter den Studierenden zu machen. Die Hildesheimer Fakultät Bauen und Erhalten hatte zuvor einstimmig beschlossen, die Honorarprofessur nach fünf Jahren zu entfristen.