Brandschutz – warum eigentlich?

Der erste und wichtigste Punkt ist: Damit SIE im Ernstfall unbeschadet überleben. Brandfälle sind zwar vergleichsweise selten, aber wenn sie eintreten, können die Auswirkungen schnell dramatisch werden für alle Betroffenen.

Sachschäden zu vermeiden ist der andere Punkt, und die beste Versicherung dagegen ist, es erst gar nicht zum Schadensfall kommen zu lassen. Insbesondere bei öffentlichen Gebäuden sollte das unser gemeinschaftliches Interesse sein, schließlich werden diese Gebäude durch unsere Steuergelder finanziert, wir sollten also gut mit ihnen umgehen.

 

Dass wir in relativer Sicherheit vor Bränden leben können, ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Es ist das Ergebnis von gesammelten Erfahrungen, durch die wir Schutzmaßnahmen die gegen Risiken ergreifen können. Das betrifft Erkenntnisse für den Bau von Gebäuden und die Ausstattung mit technischen Sicherheitseinrichtungen, ebenso wie eine gute Organisation und Verhaltensregeln. An diesem Punkt kommt es mit auf Sie an.

Zu Ihrem Schutz werden Ihnen nicht nur Fluchtwege eindeutig beschildert und freigehalten, Feuerlöscher zur Verfügung gestellt, oder Flucht- und Rettungspläne ausgehängt auf denen Sie alle sicherheitsrelevanten Objekte und Fluchtwege eines Gebäudes finden können. In der Brandschutzordnung sind außerdem Regeln festgelegt, durch die alle Personen im Gebäude einander schützen, indem wir durch unser Verhalten Risiken so gut es geht reduzieren.

Um über all das Bescheid zu wissen gibt es eine jährliche Brandschutzunterweisung. Zu Themen die dazwischen auch häufig auftauchen finden Sie hier Informationen: Feuergefährliche oder staubbildende Arbeiten, Grillen auf dem Hochschulgelände, Wasserkocher und Kaffeemaschinen, Brandschutzhelfer*innen, Veranstaltungen, natürlich die Brandschutzordnung selbst, die all das zusammenfasst, und die brandschutzbeauftragte Person, die sich um diese und weitere Dinge kümmert.

Die Brandschutzbeauftragte Person

Di*er Brandschutzbeauftragte*r ist direkt der hauptberuflichen Vizepräsidentin unterstellt und hat die Aufgabe das Präsidium in allen Fragen des vorbeugenden, organisatorischen und abwehrenden Brandschutzes zu beraten und zu unterstützen. Dey ist außerdem Ansprechperson für alle Beschäftigten und Studierenden in Fragen des Brandschutzes.

Zu deren Aufgaben gehören ebenfalls z.B. das Erstellen und Pflegen der Brandschutzordnung, die Durchführung von Unterweisungen, die Bearbeitung des Erlaubnisscheins für feuergefährliche und staubbildende Arbeiten, Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden & Feuerwehr, zeichnen und aktuell halten von Flucht- und Rettungsplänen, oder die Ausbildung von Brandschutzhelfern*innen. 

Da es sich bei Maris Elin Sonnenberg um eine nichtbinäre Person handelt, treten häufig Fragen auf zum Thema Anrede und Pronomen. Um diese zu beantworten gibt es hier ein FAQ.

Die Brandschutzordnung

Die Brandschutzordnung ist das zentrale Element des vorbeugenden, betrieblichen Brandschutzes. Hier sind organisatorische Maßnahmen festgelegt, die verhindern sollen, dass es überhaupt zu Bränden kommt.

Sie enthält ebenfalls Anweisungen über das Verhalten und die Maßnahmen bei Ausbruch eines Brandes.

Die Brandschutzordnung gliedert sich in drei Teile, und ist an verschiedene Zielgruppen gerichtet:

 

Die Brandschutzordnung Teil A ist zusammen mit dem Alarmplan dargestellt. Dieser enthält eine schematische Übersicht über Handlungsanweisungen bei unterschiedlichen Notfällen. Die für die jeweiligen Gebäude zutreffenden Kontakte sind in den Aushängen vor Ort ausgefüllt.

Brandschutzhelfer*innen