„Die Menschenrechte haben kein Geschlecht.“ Dieser Ausspruch von Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Hedwig Dohm aus dem Jahr 1876 hat heute nichts von seiner Gültigkeit und Aktualität verloren. Darum steht die Ausstellung, die ab sofort im Lichthof der HAWK in Holzminden zu sehen ist, unter eben diesem Motto: „Menschenrechte haben kein Geschlecht. Rückblicke auf 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“.
Das neue EU-Forschungsprojekt MIMY hat zum Ziel, die Situation junger Migranten in Europa durch eine mehrstufige Analyse ihrer Integrationsprozesse zu verbessern. Das interdisziplinäre Konsortium sammelt qualitative und quantitative Daten und führt Fallstudien in verschiedenen Ländern durch, um die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen einer (erfolgreichen oder fehlgeschlagenen) Integration zu analysieren und evidenzbasierte politische Empfehlungen abzuleiten.
Das Team von G:SCHAFFT sammelte 831 Euro rund um die Abschlussfeierlichkeiten der Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Gestaltung aus dem Wintersemester 2019/2020 für einen guten Zweck. Damit unterstützt die HAWK-Gestaltung wieder das irakische Flüchtlingslager in Erbil. Das Geld fließt in das Projekt „Bags for Life“ der Organisation "More than Shelters".
Die Kirchengemeinde Idensen veranstaltet gemeinsam mit dem Freundeskreis Sigwardskirche eine dreiteilige Kunstaktion in der Sigwardskirche Idensen, die durch die Hanns-Lilje-Stiftung gefördert wird. Die Ausschreibung für den dritten Teil – moderne Exponate sollen die Privatkapelle Bischof Sigwards aufwerten – richtet sich ausschließlich an Studierende ab dem 5. Semester an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim. Bewerbungsschluss ist der 30. April.
Das Kompetenzfeld Digitale Medien an der Fakultät Gestaltung heißt ab dem Sommersemester 2020 Digital Environments. Warum die Umbenennung nötig war, erklärt Christian Mahler, Professor für Motion Design an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim. Im folgenden Text erörtert er ausführlich den Einfluss des Digitalen auf unser heutiges Leben im Kontrast zur bloßen Unterscheidung von analogen und digitalen Werkzeugen und der heutigen Wirklichkeit.
Prof. Dr. rer. nat. Christoph Rußmann erforscht am Gesundheitscampus Göttingen der HAWK in Kooperation mit der UMG Göttingen, wie sich Immunzellen, im speziellen Makrophagen, programmieren lassen, sodass sie etwa den Zustand der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) nicht mehr verschlimmern oder gar bei Krebsleiden helfen.
Vivien Gers von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit untersucht, welche Auswirkung Bewegungsspiele für den Computer (mit passenden Eingabegeräten) – auch Physical Games genannt – auf die Fitness von Kindern haben, die sich zu wenig bewegen.
Für Kinder und Jugendliche spielt sich ein großer Teil des Lebens in der digitalen Welt ab. Fachkräften, die mit jungen Menschen arbeiten, fällt es da oft schwer, mitzuhalten. Auch in der Schulsozialarbeit sei das Thema Digitalisierung noch recht neu, beschreibt Prof. Dr. Maria Busche-Baumann. Sie ist Initiatorin und Organisatorin des Fachtages Schulsozialarbeit an der HAWK. Bei der dritten Ausgabe dieser Veranstaltung drehte sich alles um die Digitalisierung und den Umgang mit digitalen Medien in der Sozialen Arbeit.
Ein Terroranschlag verändert alles. Schon in den Medien schockiert er die Menschen an den Bildschirmen. Wie viel größer ist dann die Folgewirkung auf die Personen, die direkt betroffen sind, vor allem gesundheitlicher Art? Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragte die HAWK und das Institut für Medizinische Soziologie (IMS) der Universität Hamburg, in einer fünfmonatigen Studie herauszufinden, welche Möglichkeiten und Grenzen der gesundheitlichen Selbsthilfe von Terroropfern, zum Beispiel im Rahmen von Selbsthilfegruppen, gegeben sind.