Die Gleichstellungsbeauftragte der HAWK schreibt in diesem Jahr erstmals den „Preis für Genderforschung“ aus. Der Preis zeichnet jeweils ein laufendes oder abgeschlossenes Forschungsprojekt, ein innovatives Lehrkonzept, eine Dissertation sowie eine Master- oder Bachelorarbeit aus.
Bewerbungsschluss ist Dienstag, 31. Mai 2022.
Design gestaltet unsere Welt und definiert den Umgang miteinander – besonders anschaulich und verständlich lässt sich das im Produktdesign nachvollziehen. Die Ausstellung „Springtime“ der HAWK-Fakultät Gestaltung aus Hildesheim gewährt nun tiefe Einblicke in das breite Arbeitsfeld, in die Entwurfsprozesse und in die vielschichtigen Verbindungen zwischen Kreativität, Materialität, handwerklichem Geschick und digitalen Technologien. Das Magazin Public durfte sich schon einmal umsehen.
Es ist traurig, aber wahr: Sie folgt dem Ruf an die Universität der Künste (UdK) in Berlin und beginnt im April dort mit der Lehre im Bereich Visuelle Kommunikation: Prof. Barbara Kotte hinterlässt an der HAWK neben unfassbar großen Fußstapfen an der Fakultät Gestaltung zahlreiche sie vermissende Menschen und herausragende Projekte. Für Fragen hatte sie stets ein offenes Ohr – auch für die zum Abschied.
Die Spannung im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst ist förmlich mit Händen zu greifen, als Marion Rövekamp, Vorstandsvorsitzende der EWE Stiftung, den Umschlag mit dem Namen der Preisträgerin öffnet. Kurz darauf folgt die freudige Gewissheit: Aleksandra Yemelyanovich von der Hildesheimer HAWK-Fakultät Gestaltung erhält den mit 15.000 Euro dotierten Helene-Lange-Preis für Digitalisierungsforschung für ihre App „Elli“ zur Leseförderung von Kindern mit Downsyndrom.
Als Kind hat Luca-Zoé immer am liebsten draußen gespielt. „Ich bin durchweg Dorfkind“, erzählt die Arboristik-Studentin von der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen. Grüne Wälder und bunte Felder – das ist eine ganz eigene Welt für die aus dem Weserbergland stammende 21-Jährige. Dass sie diese Liebe zur Natur auch in ihr späteres Berufsleben miteinfließen lassen möchte, stand für sie von Anfang an fest. So entschied sie sich 2020 für ein Studium an der Fakultät Ressourcenmanagement und lernt heute, wie sie Bäume im städtischen Raum schützt und pflegt.
Schule schwänzen ist ein Phänomen, das täglich passiert. Tritt es häufiger auf und entwickelt sich zu Schulabsentismus, gefährdet dies den Abschluss und die Gesundheit junger Menschen gleichermaßen. Bereits 2019 startete an der HAWK am Standort Hildesheim das Projekt ReGo mit dem Ziel, mittels einer digitalen Plattform schulabsenten Jugendlichen eine niedrigschwellige Anlaufstelle anzubieten. Jetzt ist die Plattform online – um zu zeigen, wie viel weiteres Potential noch in ihr steckt.
Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende und auch für unsere Hochschule steht eine Pause mit Kontaktvermeidungszeiten vor Weihnachten, über die Bretriebsschließung zwischen den Feiertagen und im Januar an. Zeit, einmal zurück zu blicken: Was konnte trotz der Coronavirus-Pandemie alles stattfinden, was waren unsere Highlights, wovon profitierten unsere Studierenden und worauf schauen wir auch mit Stolz zurück? Eine kleine Chronik zeigt Schlaglichter aus den drei HAWK-Standorten Hildesheim, Holzminden und Göttingen.
Sechs Tiere aus Holz bereichern ab sofort den Zoo Frankfurt. Sie stammen aus einer Kooperation des Zoos mit der HAWK-Fakultät Gestaltung aus Hildesheim. Seit Frühlingsauftakt können die Gäste nun die Holzfiguren entdecken. Die Skulpturen sollen inspirieren, zum Nachdenken und zum Begreifen im doppelten Sinn anregen. Diese Partnerschaft liegt nah – denn der Workshop unter Leitung von Prof. Hans Lamb, in dem die Studierenden ihre Entwürfe umsetzten, fand zum wiederholten Male auf dem Gelände einer Bio-Rosen-Gärtnerei in Steinfurth in der Wetterau statt.
Der Digitale Feierabend startet am Donnerstag, 17.März 2022, von 17:30 bis 18:00 Uhr in die zweite Runde. Dieses Mal dreht sich die Online-Veranstaltung des SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) um die Vielfalt der Ökonomie im Dorf und dessen Zukunftsperspektiven. Das Dorf ist als Wirtschaftsstandort kaum bekannt. Verschiedene Medien erwecken den Eindruck, dass es nur als Wohnort dient und das Pendeln für die Existenzsicherung in größere Zentren unumgänglich ist.
Wenn Alumni ihrer Hochschule die Treue halten, ist das auch immer eine Auszeichnung für den Lernort, der einen soliden Grundstein für eine berufliche Karriere legte, wie etwa bei Hartmut Meyer. Aber auch die noch sehr jungen Studiengänge wie Betriebswirtschaft berufsbegleitend oder Green Building bringen Alumni hervor, die über das Deutschlandstipendium ihrer Nachfolgegeneration den Weg durch das Studium an der Hochschule leichter machen wollen. Finanzieller Spielraum lässt auch Zeit für aufwendige Studienprojekte wie „Blue Flash“ am HAWK-Standort Göttingen oder Engagement im Ehrenamt.