Künstliche Intelligenz – eine Bedrohung oder eine Chance für Designerinnen und Designer? Diese und andere Fragen werden bei der Konferenz „Design-Zoom – talking about … artificial intelligence“ gestellt
Denkt ein Mensch aus Deutschland an Afghanistan, hat er schnell ganz bestimmte Bilder im Kopf. Schneebedeckte Berggipfel gehören nicht unbedingt dazu. Das hat auch Projektleiter Björn Sedlak erfahren, als er Studierenden entsprechende Bilder aus dem Land zeigte. „Sie kamen nicht auf die Idee, dass diese Bilder zu Afghanistan gehören könnten“, erinnert sich der Wissenschaftliche Mitarbeiter der HAWK- Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Dass es in Afghanistan nicht schneit, ist nur eine von vielen Vorstellungen, die wir uns von fremden Ländern, Kulturen und Menschen machen.
Wie finde ich einen Hausarzt? Wofür brauche ich eine Krankenkassenkarte? Kann ich als Ärztin meinen Beruf auch hier ausüben? Für Menschen mit Fluchterfahrung ist das deutsche Gesundheitssystem erst einmal fremd. Fünf HAWK-Studentinnen und fünf Studieninteressierte mit Fluchthintergrund widmeten sich diesem Problem in einem gemeinsamen Projekt. Jetzt haben die Studentinnen das Ergebnis bei einer Konferenz des European Network of Occupational Therapy in Higher Education (ENOTHE) präsentiert.
Die Niedersächsische Akademie Ländlicher Raum e. V. (ALR) hat Jan Schametat für seine Master-Thesis an der Holzmindener HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen und Dr. Benjamin Ebeling für seine Promotionsschrift an der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement mit einer Anerkennung des ALR Hochschulpreises für Studierende 2017 ausgezeichnet. Der diesjährige Wettbewerb hatte das Thema „Perspektive Ländlicher Raum Niedersachsen. Herausforderungen. Diskurse. Lösungen“.
Brauchen Angehörige Pflege, kann das das Leben zunächst einmal auf den Kopf stellen. Studierende und Mitarbeiter/innen an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen können sich dann auf die Beratung und Unterstützung durch den HAWK-Familienservice verlassen. Durch eine Kooperation mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Göttingen soll sich das Beratungsangebot nun weiter verbessern.