„Unsere Gründer sind genauso motiviert wie Fußballstars, es herrscht ein harter Wettbewerb und auch an der HAWK wird ein `Scouting´ betrieben und geschaut, welche Talente vorhanden sind – nur die Beraterprovision ist anders als bei Fußballern“, scherzte Prof. Dr. Christoph Kolbeck von der HAWK-Gründerinitiative gutgelaunt beim ersten Treffen von „Gründer mit Ausblick“, mit rund 50 Gründern und Gründerinnen der Hochschule aus allen drei Standorten.
Im Wintersemester 2016/17 startete der Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre berufsbegleitend als erstes Online-Angebot der HAWK am Standort Holzminden – jetzt feiert er seine ersten 27 Absolvierenden. 4,5 Jahre Teilzeitstudium haben die Studierenden nun erfolgreich absolviert, die Bachelorarbeit geschrieben und im (Online-)Kolloquium verteidigt. Das Konzept des Studiengangs, die Kombination aus Online- und Präsenzlehre, ermöglichte den Studierenden einen akademischen Abschluss zu erlangen – neben ihrem Beruf.
Sie befand sich gerade in einem Meeting und war sehr überrascht, als ihr Name plötzlich fiel und ihr Gesicht auf dem Bildschirm zu sehen war, erinnert sich Carolin Fischer an den Freitag, als die #imAwards2021 verliehen wurden „Damit habe ich tatsächlich gar nicht gerechnet, aber mich natürlich total gefreut“, beschreibt sie den freudigen Moment. Sie hatte während der Besprechung die Online-Verleihung sporadisch auf ihrem Handy verfolgt. In den Wochen zuvor setzte sie sich in mehreren Runden in der Kategorie „Studentin des Jahres“ gegen etliche starke Bewerber*innen aus ganz Deutschland durch.
Das organisierte Spielen am Computer ist an einigen Hochschulen schon Alltag. In verschieden Städten initiieren Studierende Teams und Vereine, die sich dem E-Sport widmen. Nun wollen auch drei HAWK-Studierende eine E-Sport-Gruppe gründen. Dabei geht es nicht nur um das Spielen zum Zeitvertreib.
Menschen aus Einwanderungsfamilien sind in Deutschland nicht nur als Fachkräfte willkommen, sie prägen auch verstärkt das Gründungsgeschehen. Jede 5. Gründung in Deutschland geschieht durch Existenzgründer*innen aus Einwanderungsfamilien. In Kooperation mit den Gründungsberatungsstellen im Schwalm-Eder-Kreis möchte das IQ-Projekt „EXIK - Existenzgründung und Vernetzung Interkulturell“ der HAWK migrantische Unternehmen und Gründungsinteressierte unterstützen, mehr Transparenz in die Angebote der Beratungslandschaft bringen und Multiplikator*innen vernetzen.