Wer an einem Samstagmittag auf dem Holzmindener Marktplatz gut gelaunte Studierende mit ihren Lehrenden sieht, kann sicher sein – es handelt sich auch um den Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft berufsbegleitend von der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen, der hier seine Mittagspause verbringt. Plaudern abseits der Vorlesungen, sich kennenlernen oder wiedersehen nach der Zeit reiner Onlinelehre – alle freuen sich über Treffen in Präsenz und den persönlichen Austausch. Diesen „echten“ Kontakt schätzten die Studierenden und Lehrenden schon vor der Pandemie sehr.
Im Forschungsprojekt PRO-MAPPER wird an der HAWK am Standort Göttingen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit ein vollautomatisierter Pflanzroboter entwickelt, der Unkraut und Krankheiten erkennen soll und diese sogar behandelt. Gefördert wird das Projekt durch das Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen und Bremen (PFEIL). Ein Begleitausschuss (BGA), bestehend aus Fachvertreter*innen aus Verwaltung, Politik sowie Wirtschafts-, Sozial- und Umweltorganisationen, prüft einmal im Jahr geförderte Projekte - vor kurzem war er an der HAWK in Göttingen.
Es ist die größte Retrospektive für den Bereich Druckgrafik an der Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim, die es je gegeben hat. Unter der Leitung von Paul Kunofski und Marcel Kreipe – kuratiert von Clara Happ, Liv Janshen und Charish Scheurer – zeigt die Ausstellung „geätzt, geritzt, gerakelt“ Druckgrafiken aus den letzten 50 Jahren, die in den Werkstätten der Fakultät Gestaltung produziert wurden. Die Ausstellung in der ersten Etage der Galerie im Stammelbachspeicher ist geöffnet vom 3. bis 31. Juli.
Doktorandinnen und Doktoranden sind an Fachhochschulen längst keine Seltenheit mehr. Auch an der HAWK promovieren zurzeit über 50 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Beim ersten Tag der Promovierenden der HAWK am Standort Holzminden haben sich Promovierende und Lehrende jetzt ausgetauscht und vernetzt. Neben Präsentationen aktueller Forschungsvorhaben gab es auch Expertenvorträge zu Themen aus der Wissenschaft.
„Wir stellen heute alle Forschungsprojekte an der HAWK vor“, begrüßte Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer die Teilnehmenden am ersten HAWK-Forschungstag am HAWK-Standort Hildesheim: „100 Beiträge, rund 150 Teilnehmende – ein exzellentes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Lehrverpflichtungen oder andere Forschungskonferenzen mit dem Termin kollidieren könnten“, zeigte sich Viöl sichtbar zufrieden über den guten Zuspruch. Der erste Forschungstag sollte vor allem als Übersicht dienen: was genau wird eigentlich zeitgleich an der HAWK erforscht?