Die derzeitige Situation in der Corona-Krise stellt unsere Gesellschaft vor viele neue Herausforderungen. Eine Ausnahmesituation für Familien und auch alleinerziehende Elternteile, deren Alltag auf den Kopf gestellt wird. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet online Möglichkeiten sich über staatliche Hilfen und Serviceangebote zu informieren, um diese Herausforderungen meistern zu können. Dabei ruft das Familienministerium alle dazu auf, wenn es möglich ist zu Hause zu bleiben und andere Wege zu finden, sich gegenseitig zu unterstützen.
Ja, das Engagement von ArbeiterKind.de hat sich durch die Corona-Pandemie verändert. Aufgrund der Beschränkungen können wir leider nicht wie gewohnt mit Infoständen oder durch Schulbesuche auf unsere Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam machen. Wir wollen ratsuchende Schülerinnen, Schüler und Studierende dennoch bestmöglich informieren und – vor allem – ermutigen.
Was geschieht mit Menschen in Tagesbetreuung, sei diese aus psychischen oder anderen Gründen, wenn sie zuhause bleiben müssen? Wie kann sozialpädagogische Familienhilfe in und mit überforderten Familien arbeiten? Was passiert in beengten und ohnehin von Gewalt und vielleicht auch Missbrauch geprägten Verhältnissen, wenn keine Möglichkeit der Intervention oder der Entlastung mehr besteht? Wie sollen die überlasteten Frauenhäuser reagieren, wie funktioniert Jugendhilfe? Findet Schwangerschaftskonfliktberatung statt? Was geschieht in Flüchtlingsunterkünften, wenn dort eine Infektion auftritt?
Homeoffice, Kontaktreduzierung, Quarantäne: Die Corona-Krise zwingt Millionen Menschen in die Isolation. Wie geht man am besten damit um und welchen Einfluss hat dieser Zustand auf unsere Gesellschaft? Was macht die Angst vor COVID-19 mit den Menschen? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Lutz Finkeldey im Interview. Finkeldey lehrt und forscht an der HAWK in den Bereichen Soziale Arbeit, Soziologie und Politologie.