Die Digitalisierung verändert die Arbeit rund um die Erhaltung von Kulturgut. Um hier auch in Zukunft wissenschaftliche Standards zu sichern, sollten Restaurator*innen, Denkmalpfleger*innen und Kurator*innen von Sammlungen den digitalen Wandel aktiv mitgestalten. Dazu braucht es aber – neben fachspezifischem technischen Knowhow - allgemeine theoretische Grundsätze, welche altbewährte Dokumente der Restaurierungsethik noch nicht formulieren konnten.
Trotz der dezimierten Anzahl an Besucheenden und Ausstellenden hat die Expo Real abermals gezeigt, dass sie das wichtigste Netzwerktreffen der europäischen Immobilienwirtschaft ist und auch unter strengen Hygieneanforderungen ein spannendes und geschäftiges Miteinander in Präsenz möglich war.
Die wichtigsten Themen waren:
Wer nicht teilnehmen konnte, kann sich auf der Online-Plattform EXPO REAL ONLINE vielzählige Vorträge und Diskussionen aus dem Konferenzprogramm ab Mitte November abrufen.
Lang ist es her, seit Lothar Fischer, Heinz-Erich Knoche, Wilhelm Köhler, Jörg Mengel, Joachim Schallenkamp, Siegfried Stock und Rudolf Wiegand durch das große rote Backsteingebäude am Haarmannplatz 3 gegangen sind. Im Jahr 1968 haben sie hier nach drei Jahren Studium ihre Urkunden als Bauingenieure entgegengenommen, 53 Jahre später kehrten sie an ihre alte Bildungsstätte zurück. Dekan Prof. Dr. Matthias Weppler nahm sie in Empfang, schilderte in einem Vortrag die Entwicklung der Hochschule seit den 60er Jahren und führte die Alumni über das Hochschulgelände.
Endlich wieder Exkursionen: Nach drei Semestern nur Online-Studium fuhren Studierende des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten im Rahmen der Vertiefung „Wasser und Verkehr“ nach Tönning, eine Kleinstadt an der Nordseeküste, und lernten dort viel über den Küstenschutz und die entsprechenden Bauwerke.
Anlässlich der aktuellen Sanierung des Schlosses Marienburg soll das zugehörige Sammlungsgut inventarisiert, konserviert und das Ergebnis der Öffentlichkeit in Form von Ausstellungen präsentiert werden. Für das Projekt wurde mit der HAWK ein Kooperationsvertrag geschlossen, sodass Studierende das Sammlungsgut des Schlosses bearbeiten können. Im Rahmen einer Bachelor-Thesis im Studiengang Konservierung und Restaurierung bearbeitete Sophia Eisland ein erstes Gemälde aus der Sammlung, welches im Projekt "Marienburg 2030" in die Werkstatt für gefasste Holzobjekte und Gemälde übergeben wurde.
Das Projekt „Balu und Du“ an der HAWK geht in diesem Wintersemester in eine neue Runde. Ab sofort können sich Studierende über Stud.IP für den Kurs im Individuellen Profilstudium (IPS) von HAWK plus anmelden.
Gerade beim Lernen hilft es, Menschen mit Erfahrung und guten Ratschlägen an der Seite zu haben. Wie sich das auswirken kann, zeigt die Ausstellung „Seite an Seite“. Im Mentoring-Programm der Fakultät Gestaltung der HAWK brachte das Kompetenzfeld Metallgestaltung Studierende mit erfahrenen Schmuckdesignerinnen in den direkten kreativen Austausch. Die Ausstellung öffnet vom 1. bis 3. Oktober in der Ateliergalerie Kathrin Sättele in der Heinrichstraße 26.
German Design Graduates (GDG) ist eine wachsende Plattform, die einen Spiegel von Designhaltungen der Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen zeigt, diskutiert und unterstützt. 13 Absolvierende der Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim freuen sich in diesem Jahr über einen Platz auf der digitalen Plattform, fünf davon sind in der Ausstellung vom 08. bis 10. Oktober in Berlin zu sehen. Mit fünf Arbeiten erhält die Fakultät Gestaltung die maximale Anzahl an Ausstellungsplätzen – hinzu kommt noch eine Abschlussarbeit aus dem Jahr 2020.
Das Formula-Student-Team der HAWK „Blue Flash“ kann mehr als zufrieden auf die zurückliegende Wettbewerbssaison zurückblicken: Trotz Corona-Einschränkungen gelang es dem Studierenden-Team aus Göttingen, an zwei internationalen Konstruktionswettbewerben teilzunehmen.
Vor zehn Jahren, also im Jahr 2011, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Deutschlandstipendium ins Leben gerufen, um Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen. Bisher haben an der HAWK Fördernde insgesamt 865 Studierende in ihrer Bildungsbiografie unterstützt. Ein besonderer Dank geht in diesem Jubiläumsjahr an die zwölf Fördernden, die sich seit Beginn des Deutschlandstipendiums an der HAWK engagieren.