Der Wandmalereirestaurator Dr. Adrian Rauca von der rumänischen Universitatea de Artă şi Design din Cluj-Napoca besuchte wieder einmal für ein paar Tage die HAWK, um Studierenden der Wandmalerei-Restaurierung im ersten Semester in Hildesheim byzantinische Wandmalerei nahe zu bringen. Er lehrte, wie sich Malereien mit in byzantinischer Zeit üblichen Techniken und Motiven anfertigen lassen. Möglich wurde dies durch einen Kooperationsvertrag zwischen der HAWK und der Universität aus Cluj-Napoca, dem ehemaligen Klausenburg, im Rahmen des EU-Programms Erasmus+.
Insgesamt 18 Namen fanden am Ende des Wintersemesters 2021/2022 einen Platz auf der Nominierungsliste für die Förderpreise der HAWK-Fakultät Gestaltung. Das sind außergewöhnlich viele – deswegen entschied sich die Jury angesichts der durchweg starken Leistungen, zusätzlich zu den drei Förderpreisen, gestiftet von der Bertram & Meyer GmbH, der MEA-proTecc GmbH sowie dem Rotary Club Hildesheim-Rosenstock, zusätzlich eine Auszeichnung zu vergeben.
Hier freuen sich drei Absolventen der Fakultät Gestaltung gleichzeitig. Denn der mit 5000 Euro dotierte Niedersächsische Staatspreis 2022 für das gestaltende Handwerk ging an den Tischler, Drechsler und Diplom-Designer Hergen Garrelts aus Bad Zwischenahn für zwei von ihm gestaltete Stühle. Den Niedersächsischen Förderpreis in Höhe von 3000 Euro erhielt als jüngster HAWK-Absolvent Thorben Heuer für seine Bachelorthesis „ISO 16“. Den Unternehmerpreis „Erfolgsfaktor Design“ erhielt die Tischlerei Krüger aus Alfeld. Der Gründer des Familienbetriebes Detlef Krüger studierte ebenfalls an der HAWK.
Wer bereits über einen Bachelorabschluss im Bereich Soziale Arbeit oder Sozialpädagogik verfügt und sich für ein Masterstudium interessiert, kann sich am Donnerstag, 24. Februar 2022, über das Angebot der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Holzminden informieren. Ab 17 Uhr geben Dr. Agnes Kriszan, Studiengangsleiterin, und Luisa-Marie Lange, Studienbereichskoordinatorin und Beauftragte für das Berufsanerkennungs(halb-)jahr, einen Einblick in Inhalte und Ziele des Studiengangs „Soziale Arbeit im sozialräumlichen Kontext“.
„Die HAWK hat sich in den letzten Jahren super entwickelt, insbesondere der Standort Holzminden, der ein breites Studienangebot hat und der durch einen Neubau, der in den nächsten Jahren entstehen wird, eine weitere gute Entwicklung haben wird. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter, das insbesondere für die Transformation ländlicher Räume hier steht.
Die 27-jährige Peyman Ramadan stammt ursprünglich aus Syrien. Dort studierte sie Bauingenieurwesen auf Diplom an der Alfurat-Universität in Al-Hassaka, bis der Krieg die Fortsetzung ihres Studiums unmöglich machte und sie nach Deutschland floh. 2016 schrieb sie sich an der HAWK zur Studienvorbereitungsphase im Projekt HAWK open ein und engagiert sich seitdem vielfältig an der HAWK. Dafür erhielt sie jetzt den DAAD-Preis, der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst vergeben und aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert wird.
Die Kemper-Stiftung für Immobilienlehre und -forschung hat zum sechsten Mal die Förderpreise für die besten Bachelor- und Masterarbeiten der Studienbereiche Bauen und Immobilienwirtschaft an der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden verliehen. Wie bereits im letzten Jahr nutzten die Verantwortlichen hierfür die Bühne des Online-Kongresses „Practice meets Campus“. Dabei verlieh die Stiftung zum ersten Mal vier Preise statt wie zuvor zwei: jeweils für die besten Bachelor- und Masterarbeiten der beiden Studienbereiche.
Wie können Kleinstädte im ländlichen Raum ihr Potenzial entfalten und auch in Zukunft attraktiven Lebensraum bieten? Das haben vier Architekturstudierende der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in ihren Masterarbeiten am Beispiel der nordhessischen Stadt Wanfried untersucht. Das Extrakt ihrer Abschlussarbeiten fassten sie in dem Buch „KLEIN.STATT.GROSS – Wanfried erfindet sich neu“ zusammen. Sie analysierten Stärken und Entwicklungspotenziale der Kleinstadt und entwickelten einen Masterplan zur städtebaulichen Entwicklung.
Als Jan Hüsing, Simon Delkeskamp und Felix Sahlmann Anfang 2020 ihren Blog und ihren Instagram-Kanal „Forst erklärt“ starteten, hat wohl keiner der dreien damit gerechnet: Gut eineinhalb Jahre später haben sie tausende Follower auf Instagram, YouTube und Facebook, einen Podcast und einen Kalender herausgebracht. Und nun haben sie mit dem Smart Hero Award bereits den zweiten großen Preis für ihr Engagement erhalten.