Praxisorientierte Fähigkeiten der modernen Betriebswirtschaft vermitteln: Mit diesem Ziel führte der Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft berufsbegleitend an der HAWK in Holzminden zum ersten Mal eine zweitägige Konferenz mit Workshops, fachlichem Austausch und sozialem Miteinander durch. Die rund 70 Studierenden konnten aus einer breiten Palette an Themen auswählen: von Künstlicher Intelligenz über Kommunikationstechniken bis zu wissenschaftlichem Arbeiten.
Insgesamt 87 Studierende aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen und Holzingenieurwesen erhielten in einem 2-teiligen Festakt zum Abschluss des Wintersemesters 2023/2024 ihre Zeugnisse an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten in Hildesheim. Ein Gefühl der Erleichterung und Stolz über das Erreichte füllte neben zahlreichen Angehörigen und Ehrengästen der Architekten- und Ingenieurkammer die Aula der Fakultät.
Die HAWK ist eine von 44 Hochschulen für angewandte Wissenschaften bundesweit, deren Gleichstellungskonzept in der ersten Runde des „Professorinnenprogramms 2030“ positiv bewertet wurde. Das Bund-Länder-Programm fördert Berufungen von Frauen auf unbefristete Professuren und die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen.
Die Werkschau zog in ihrer Wintervariante erneut rund 3000 Interessierte in die Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim. Der Fokus lag auf den fast 90 Abschlussarbeiten aus den Bachelor- und Masterstudiengängen der Gestaltung. Dazu kamen zahlreiche Installationen, Aktionen und Ausstellungen auf Initiative der Studierenden wie auch der Lehrenden. Das Endergebnis waren 4 Häuser auf dem Campus Weinberg, die tiefe Einblicke in das Schaffen, die Lehre sowie die Berufsbilder der Kreativbranche boten.
Der iF Design Award gehört zu den weltweit renommiertesten Designpreisen der Welt. Knapp11.000 Einreichungen aus 56 Ländern bewarben sich allein im Jahr 2023 für eine der begehrten Auszeichnungen. Für ein faires Verfahren aller Teilnehmenden sorgt eine Jury, die nach objektiven Maßstäben arbeitet. Prof. Dr. Sabine Foraita, Dekanin der Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim, ist Teil der Internationalen Jury der Professionals.
Die Freude ist riesig – ein studentisches Team des Kurses „Activation Advertising“ der HAWK-Fakultät Gestaltung hat es ins Finale des renommierten GWA Junior Agency Award geschafft. In Zusammenarbeit mit der Hamburger Agentur Accenture Song als Partner haben die Studierenden unter der Leitung von Prof. Mathias Rebmann Social Media-Kommunikation für den Kunden ALDI Nord entwickelt und präsentiert.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Förderung des Projekts CAPTAIN (Auflösung des Akronyms: Local endoscopy-based intervention for pancreatic carcinoma; offizieller deutscher Titel: „Lokale Endoskopie-basierte Intervention beim Pankreaskarzinom“) mit 2 Millionen Euro über einen Zeitraum von rund 3 Jahren genehmigt. Das Ziel des Projekts besteht darin, eine miniaturisierte Endoskopieplattform zu entwickeln, um Bauchspeicheldrüsenkrebs, also eine Krebserkrankung des Pankreas, in Zukunft präziser diagnostizieren und therapieren zu können.
Als Studienpartner*innen haben Logopädie-Wissenschaftler*innen am Gesundheitscampus Göttingen (GCG), einer Kooperation der Universitätsmedizin Göttingen und der HAWK, die Wirksamkeit von Apps zur Unterstützung in der Aphasie-Therapie untersucht. Die deutschlandweite, multizentrische Studie wurde über einen Zeitraum von April 2022 bis Oktober 2023 durchgeführt. Dabei wurde die sprachliche Leistung bei Patient*innen mit Aphasie, einer Sprachstörung z.B. nach Schlaganfall, in logopädischer Behandlung mit und ohne App-Unterstützung untersucht.
Zwei Semester lang begleitete ein Praxissemesterkurs der Sozialen Arbeit an der HAWK in Hildesheim Menschen und Unterstützer*innen des Freibades im Flecken Bodenburg, das ursprünglich von der Schließung bedroht gewesen war. Die untersuchten Themen der Bachelorstudierenden, ihre Interviews und Beobachtungen waren detailreich und breit angelegt: Sie reichten zum Beispiel über die Frage zur Schwimmfähigkeit von Grundschulkindern, das Freibad als Ort der demokratischen Teilhabe oder als Ort autonomer, psychischer Gesundheit für erwerbstätige Menschen.