„Ich war so glücklich über die Nachricht, dass ich ein Deutschlandstipendium bekomme“, sagt Aaron Vatterott, der an der HAWK in Göttingen Laser- und Plasmatechnik studiert, „jetzt kann ich mich auf mein Studium und meine ehrenamtlichen Projekte außerhalb konzentrieren. Danke.“ Er unterstützt zum Beispiel Grundschulkinder bei den Hausaufgaben und noch einiges mehr.
Die Initiative German Design Graduates zeigt die aktuelle Haltung von Absolventinnen und Absolventen deutscher Designhochschulen im Bereich Produkt- und Industriedesign. Noch bis zum 31. Oktober sind in einer Doppelausstellung im Kunstgewerbemuseum in Berlin über 80 Positionen aus zwei Jahren von 15 der besten deutschen Designhochschulen zu sehen. Unter den von einer renommierten Jury ausgezeichneten Arbeiten finden sich zwei von der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim.
Im altehrwürdigen Hildesheimer Theater für Niedersachsen feierte die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen am Standort Hildesheim ihr 50-jähriges Bestehen. Nach der 3G-Regel hatten sich mehr als 100 Kooperationspartnerinnen und -partner, Ehemalige, Lehrende und Studierende der Hildesheimer Fakultät im Theater zusammengefunden, um die Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte Revue passieren zu lassen und gemeinsam in die Zukunft zu blicken.
Die Digitalisierung verändert die Arbeit rund um die Erhaltung von Kulturgut. Um hier auch in Zukunft wissenschaftliche Standards zu sichern, sollten Restaurator*innen, Denkmalpfleger*innen und Kurator*innen von Sammlungen den digitalen Wandel aktiv mitgestalten. Dazu braucht es aber – neben fachspezifischem technischen Knowhow - allgemeine theoretische Grundsätze, welche altbewährte Dokumente der Restaurierungsethik noch nicht formulieren konnten.
Längst sind digitale Lernhilfen in das Kinderzimmer eingezogen – doch die meisten richten sich vornehmlich an den gesunden Nachwuchs ohne Einschränkung oder Behinderungen. Darum entwarf Aleksandra Yemelyanovich im Rahmen ihrer Masterthesis an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim die prototypische App „Elli“ zur Unterstützung der Leselernprozesse von Kindern mit Trisomie 21. Jetzt zeichnete der Annual Multimedia Award die anspruchsvolle Arbeit in der Kategorie „Digital Talents“ aus.
Am Gesundheitscampus Göttingen konnten Ende September nach dem Start des Kooperationsprojektes von Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und HAWK im Jahr 2016 die ersten Studienabschlüsse der zweiten Kohorte gefeiert werden. Die Bachelorkolloquien fanden online oder in Präsenz statt. Das erste Bachelorkolloquium in den neuen Räumlichkeiten des Gesundheitscampus thematisierte die interprofessionelle Lehre für Studierende der Humanmedizin und der Pflege.
Beim diesjährigen Kreativranking des Art Directors Club für Deutschland (ADC) verteidigt die Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim in der Gesamtwertung ihren dritten Platz. Damit bleibt die Fakultät Nummer eins in Niedersachsen. Im Vergleich der Bundesländer zieht Niedersachsen außerdem dank des guten Abschneidens der HAWK in Hildesheim an Baden-Württemberg vorbei auf den zweiten Platz nach Hamburg.
Lang ist es her, seit Lothar Fischer, Heinz-Erich Knoche, Wilhelm Köhler, Jörg Mengel, Joachim Schallenkamp, Siegfried Stock und Rudolf Wiegand durch das große rote Backsteingebäude am Haarmannplatz 3 gegangen sind. Im Jahr 1968 haben sie hier nach drei Jahren Studium ihre Urkunden als Bauingenieure entgegengenommen, 53 Jahre später kehrten sie an ihre alte Bildungsstätte zurück. Dekan Prof. Dr. Matthias Weppler nahm sie in Empfang, schilderte in einem Vortrag die Entwicklung der Hochschule seit den 60er Jahren und führte die Alumni über das Hochschulgelände.
Zum Internationalen Tag der Sprachentwicklungsstörung am 15. Oktober hat Bianka Wachtlin, Logopädin und HAWK-Verwaltungsprofessorin, einen eindeutigen Appell: „Wir dürfen diese Kinder nicht aus den Augen verlieren“, sagt sie.
Unter dem Titel „Future Skills.Applied“ ist an der HAWK in Zusammenarbeit mit fünf weiteren niedersächsischen Hochschulen ein Verbundprojekt gestartet. Das Ziel der Projektaktivitäten besteht in der Entwicklung anwendungsorientierter Lehr- und Lernkonzepte, die Studierende bestmöglich auf die Zukunft in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt vorbereiten.