Ländliche Räume nicht nur zu erforschen, sondern Transformationsprozesse und die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume zu begleiten und mitzugestalten ist der Anspruch des Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH). Als länderübergreifende Forschungseinrichtung der nieder-sächsischen Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und der nordrhein-westfälischen Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) forscht das ZZHH zu Themen ländlicher Räume und entwickelt im inter- und transdisziplinären Dialog zukunftsfähige Lösungen für ihre Entwicklung.
Als Keynotespeaker hat jetzt Prof. Dr. Ulrich Harteisen von der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in einem Vortrag und Interview beim digitalen Umwelt- und Gemeindetag in Niederösterreich über Forschungsergebnisse referiert. Der Experte für ländliche Räume und Dorfentwicklung von der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement gab so konkrete Handlungsempfehlungen zur Entwicklung zukunftsfähiger Dörfer weiter. Der Umwelt- und Gemeindetag Niederösterreich fand erstmals digital statt.
Prof. Dr. Wolfgang Müller, emeritierter Professor der heutigen HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit am Standort Göttingen und unter anderem damaliger Vizepräsident für Forschung und Transfer, hält heute um 20 Uhr einen virtuellen Vortrag in der Veranstaltungsreihe „Faszinierendes Weltall“ des Förderkreis Planetarium Göttingen. Sein Thema: „Schwarze Löcher - riesige Massen: Anmerkungen eines technischen Physikers zu neuesten Ergebnissen der Astrophysik“.
Virtuelle Exkursionen der HAWK in Holzminden ermöglichen Studierenden trotz Corona, praxisnah mit ihrem zukünftigen Berufsfeld in Kontakt zu treten. Studierende aus den immobilienwirtschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen konnten nun an einer virtuellen Exkursionswoche teilnehmen. Seit Gründung des Studienganges sind Exkursionen in das In- und Ausland fester Bestandteil des Studiums.
Ein Studienstart zu Zeiten der Coronavirus-Pandemie stellt Studienanfängerinnen und Studienanfänger vor ganz besondere Herausforderungen. Doch die 51 Erstsemester des berufsbegleitenden BWL-Studiums an der HAWK in Holzminden sind bestens gewappnet: Beim Studienstart erhielten die „Erstis“ mit ihren persönlichen Patinnen und Paten tatkräftige Unterstützung. Studierende aus höheren BWL-Semestern stehen ihren Schützlingen für Organisatorisches, Fragen der Onlinelehre oder mit ganz praktischen privaten Tipps ehrenamtlich zur Seite.
Nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen gewinnt an Bedeutung, denn beim Bauen gibt es noch ein großes Potenzial für den Klimaschutz. In der Vortragsreihe „Green Building Forum“ gewähren Studierende und Fachleute Interessierten einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte und Bauvorhaben. Das Green Building Forum wurde zeitgleich mit Beginn des Studiengangs Green Building an der HAWK in Holzminden ins Leben gerufen.
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert seit Oktober ein gemeinsames Projekt der HAWK am Standort Göttingen mit der RWTH Aachen und den Firmen Tigres GmbH und Ecocoat GmbH mit 750 000 Euro. Im Projekt „Plasmahybrid“ der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie um Prof. Dr. Wolfgang Viöl wird ein aufschmelz- und umformbarer Carbonfaserwerkstoff mittels Kaltplasmaspritzen hergestellt. Dabei wird ein Thermoplastpolymer (ein schmelzbarer Kunststoff, der die Fasern im Verbund zusammenhält) mit einer Plasmadüse direkt auf die Fasern gebracht.