In Deutschland leisten Frauen den Großteil der beruflichen Care-Arbeit. Die Arbeit unter Coronavirus-Schutzbedingungen stellt Care-Arbeiter*innen vor noch größere Herausforderungen. Die Arbeitsbelastung steigt und die Verantwortung der Care-Berufe wächst, wenn auch die Unverzichtbarkeit der Fürsorgearbeit in der Coronavirus-Pandemie endlich sichtbar geworden ist. Neben der bezahlten Care-Arbeit hat die Pandemie auch Auswirkungen auf die unbezahlte Fürsorgearbeit, die sich ähnlich ungleich unter den Geschlechtern verteilt.
„Welche Hürden müssen vor allem junge Migrantinnen und Migranten unter 29 Jahren überwinden, um sich eine Existenz in Deutschland aufbauen zu können und welche Strategien entwickeln sie, um dieses Ziel zu erreichen? Wie nehmen sie unterstützende Strukturen in Deutschland wahr und welche davon nutzen sie?“, sind nur einige Aspekte aus dem umfangreichen Fragenkatalog der HAWK-Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Leonie Wagner, Dr. Agnes Kriszan und Dr. Swantje Penke, der herausarbeiten soll, wie die Perspektive von zugewanderten Menschen auf ihren eigenen Integrationsprozess ist.
Unter der Überschrift „Flatiron Building für Hildesheim“ haben Studierende des Masterstudiengangs Architektur mit der Bebauung eines Grundstücks in der Bahnhofsallee 30 in Hildesheim eine fiktive architektonische Lösung zur Nachverdichtung im innerstädtischen Bereich gefunden. Das Thema der Entwurfsaufgabe im zweiten Mastersemester an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten am Standort Hildesheim bildet die Kette von Entwerfen, Konstruieren und Bauen ab, unter Berücksichtigung besonderer städtebaulicher, funktionaler, gestalterischer und konstruktiver Belange.
Weltweit sind Frauen in der Wissenschaft unterrepräsentiert, Deutschland liegt im europäischen Vergleich auf Platz 38 mit einem Frauenanteil von 28 Prozent. Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft macht jedes Jahr am 11. Februar darauf aufmerksam, wie wichtig die Rolle der Frauen in der Wissenschaft und Forschung ist. Es gilt, Frauen und Mädchen einen uneingeschränkten und gleichberechtigten Zugang zur Wissenschaft zu ermöglichen und ihre Beteiligung an der Wissenschaft zu fördern. Die HAWK engangiert sich etwa mit dem Zukunftstag und StartMINT.
Die HAWK bietet ihren Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitenden in Laboren, Werkstätten und in der Verwaltung jetzt das Online-Programm #hawkconnected an, das trotz Homeoffice in der Coronavirus-Pandemie Austausch und Unterstützung bieten soll. Es besteht aus verschiedenen Modulen, die zweimal pro Woche stattfinden.
Viele Kitas sind pandemiebedingt geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet und auch die Schulen haben auf die Online-Lehre umgestellt. Aus diesem Grund müssen viele berufstätige Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen und stehen vor der Herausforderung, Beruf und Kinderbetreuung miteinander zu vereinbaren. Um diese Herausforderung besser zu meistern, hat die Bundesregierung die Kinderkrankentage ausgeweitet. Für Eltern, die privatversichert oder selbstständig sind und ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, besteht weiterhin der Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.
Wir alle kennen es, denn wir machen es täglich: Wir „skippen“. Sei es das Kapitel im Buch, das Intro der Lieblingsserie oder die Werbung auf YouTube. Das Phänomen des Skippens, also des Überspringens von Inhalten, ist zu einem festen Bestandteil der modernen Medienlandschaft geworden. Aber was bedeutet es, innerhalb eines Wimpernschlags auf bestimmte Inhalte zu verzichten? Mit dieser Frage haben sich zwei Masterstudierende der Fakultät Gestaltung auseinandergesetzt – mit ihren Ergebnissen haben sie eine neue Vermittlungsform der wissenschaftlichen Arbeit entdeckt.
Architektur studieren im Wintersemester 2020/21 an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten bedeutet vor allem eins: Improvisation. Der sonstige Alltag in der Modellwerkstatt, wo sonst reger Austausch herrscht, ist in weite Ferne gerückt. Nur wenige Studierende können nach Anmeldungen die Räumlichkeiten nutzen, deshalb kamen die Verantwortlichen auf die Idee, eine Werkstatt "to go" zu entwickeln. Ausgestattet mit Pappen, Schneidwerkzeug und nützlichem Handwerkszeug können so die Studierenden in diesem außergewöhnlichem Semester "Bau"-Projekte von Zuhause meistern.
In Dörfern finden sich viel mehr Unternehmen als auf den ersten Blick sichtbar ist. Wichtigstes Standortmerkmal ist eine verlässliche Internetverbindung. Und: Die befragten Unternehmen haben die Standortqualität des Dorfs überwiegend positiv bewertet, wozu besonders auch etwa die Attraktivität von Dorf und Landschaft beitragen. Das sind nur zwei Ergebnisse des Forschungsprojektes eines interdisziplinären Teams der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Harteisen.
Auf sein Konto gehen unzählige kreative Werbekampagnen – Mathias Rebmann liebt und lebt kreative Kommunikation, vor allem, wenn sie gut gemacht und geschickt konstruiert ist. Seit neun Jahren bringt er Studierenden bei, wie das funktioniert. Jetzt hat sich seine Verwaltungsprofessur verwandelt: Er folgte dem Ruf und arbeitet fortan als Professor für Advertising Design an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim.