Die Lehr- und Forschungssammlung von Karl Albrecht Haupt (1852-1932), Architekt, Bauforscher und Hochschullehrer an der damaligen Technischen Hochschule Hannover, gehört zu den überregional bedeutsamen Sondersammlungen der Technischen Informationsbibliothek (TIB). Zur Erhaltung dieses wichtigen Bestandes ist jetzt ein großer Schritt getan: Mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) und in Zusammenarbeit mit der HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen ist es gelungen, die Oberflächen der gut 4000 Druckgraphiken und Zeichnungen zu reinigen.
Zum vierten Mal fand in der barocken Trinitatis-Kirche in Kuldiga (Lettland) unter Leitung von Prof. Dr. Michael von der Goltz ein zweiwöchiger englischsprachiger Workshop zur Konservierung der polychromen hölzernen Innenausstattung statt. Beteiligt waren vier Studierende der HAWK in Hildesheim, Masterstudiengang Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft in der Studienrichtung Gefasste Holzobjekte und Gemälde, vier Studierende des Building College Riga sowie erstmals auch zwei Studierende des Kaunas College - University of Applied Sciences in Litauen.
Seit vielen Jahren organisiert die Fakultät Bauen und Erhalten Exkursionen in die verschiedensten Erdteile und Länder, um den Studierenden der Fakultät Bauen und Erhalten „das Bauen“ in anderen Kulturen näher zu bringen. 18 Studierende aus den drei Baustudiengängen Architektur, Bau- und Holzingenieurwesen gingen gemeinsam mit Dipl.-Ing. Thomas Kauertz und Dipl.-Ing. Anja Markwart auf Reisen und schauten über „den Tellerrand“. Das diesjährige Ziel war Skandinavien, genauer gesagt die Hauptstädte von Dänemark, Schweden, Finnland, Estland und Norwegen.
Seit vielen Jahren bereisen Studierendengruppen der Möbelrestaurierung mit jeweils verschiedenen Dozenten sowie unterschiedlichen Arbeitsaufträgen die Kulturlandschaft Transsylvaniens. Dazu gehört das vielerorts ehemals deutschsprachige Siebenbürgen in Rumänien. Kirchenburgen, eine Sonderform der befestigten Kirchenanlagen mit unterschiedlichen Nebengebäuden, prägen diese Landschaft. Ihre hölzernen Kirchenausstattungen stammen häufig noch aus der Spätgotik, dem frühen 16. Jahrhundert, und zeichnen sich durch besondere Intarsienmotive und Schnitzereien aus.
Die ehemalige Kanzel aus der Stiftskirche in Bad Gandersheim war lange Zeit Thema in der Restaurierungswerkstatt für gefasste Holzobjekte und Gemälde. Die 1710 entstandene, barocke Kanzel ist nur noch in Fragmenten erhalten. Diese Einzelteile wurden von mehreren Studierenden untersucht und konserviert, doch was sollte mit diesen Fragmenten geschehen?
Beim 85. Tag der Denkmalpflege in Oldenburg wartete auf Besucher/innen ein "Markt der Möglichkeiten" unter dem Motto: Altes Haus, was nun? Zwischen Wollen und Können. Im Rahmen der Kooperation zwischen der Fakultät Bauen und Erhalten und dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD) war auch der Studiengang Konservierung und Restaurierung mit einem Stand vertreten und lockte die Besucher/innen mit einem vielseitigen Programm.
In der Masterarbeit von Christiane Adolf wurden mit Hilfe der zerstörungsfreien Reflexionsspektroskopie die Retuschen auf einem der Themenfelder der „Goldenen Tafel“ im Landesmuseum Hannover untersucht. Die Masterarbeit mit dem Titel „Die ZET-Farben von Günther Wagner – Harz- und ölhaltige Retuschierfarben im Kontext der „Goldenen Tafel“ am damaligen Provinzialmuseum Hannover“ wurde mit einem der begehrten Hildesheimer Lionspreise ausgezeichnet.
Zum dritten Mal fand in der barocken Trinitatis-Kirche in Kuldiga unter Leitung von Prof. Dr. Michael von der Goltz ein zweiwöchiger Workshop zur Konservierung der polychromen hölzernen Innenausstattung statt. Beteiligt waren fünf Studierende der HAWK Hildesheim, Masterstudiengang Konservierung und Restaurierung in der Studienrichtung Gefasste Holzobjekte und Gemälde, und vier bis acht Studierende des Building College Riga.
Dieses mal fuhren Bauingenieurstudierende des zweiten Semesters für drei Tage nach Utrecht in die Niederlande. Ihnen wurde nach dem Umzug auf den neuen Campus „Uithof“ die Hogeschool Utrecht vorgestellt. Dort könnten sie im Zuge eines Austauschsemesters im ERASMUS-Programm studieren. Vor allem aber ging es zu mehreren aktuellen Baustellen in die Stadt, natürlich mit dem nationalen Fortbewegungsmittel, dem Fahrrad.