Die Wissenschaft ist sich einig: Bei der Rettung des Klimas kommt es auf jedes Jahr an. Im Klimapaket der Bundesregierung stehen der Benzinpreis und die Pendlerpauschale zur Diskussion. Dabei gilt als größter Klimakiller die Energiegewinnung aus Kohle: Ein Seminar der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim unter der Leitung von Prof. Barbara Kotte beschäftigt sich mit dieser Thematik und entwickelt Maßnahmen zur Aufklärung.
Der Tagungsband, erschienen als Band 122 der Göttinger Geographischen Abhandlungen, fasst die Beiträge der von der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement und der Abteilung Humangeographie des Geographischen Instituts der Georg-August-Universität Göttingen durchgeführten Fachtagung „Zukunft von Leben und Arbeiten in ländlichen Räumen“ zusammen. Ergänzt wird der Band um Berichte aus laufenden Forschungsvorhaben sowie um Beiträge von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus dem Bereich der Dorf- und Regionalentwicklung.
Insbesondere Schulen und Hochschulen sollen Studierenden und Lehrenden ein Umfeld bieten, das sie selbst transformieren können. Hier können sie interagieren, kommunizieren und sich mit der Umgebung identifizieren. Dementsprechend haben 18 Studierende im Sinne einer „AtMySphere“ Räume der HAWK-Fakultät Gestaltung unter den Kriterien Raum, Farbe und Licht untersucht und geplant. Dem Zusammenspiel dieser Gestaltungsaspekte widmet sich die Ausstellung der Kompetenzfelder Farbdesign, Lighting Design und Innenarchitektur auf der Domotex 2020.
Im Januar 2019 veranstaltete die HAWK in Hildesheim die interdisziplinäre Denkmalpflegetagung "Klimazone Kirche. Präventive Konservierung der Ausstattung“. Über 200 Fachleute aus ganz Deutschland reisten zu der Veranstaltung an. Jetzt sind die Tagungsbeiträge in einem Tagungsband erschienen. Die Dokumentation erläutert auf über 200 Seiten mit vielen Illustrationen die Wechselbeziehungen zwischen Raumklima und der weitgehend hölzernen Innenausstattung in Kirchen. Die finanzielle Förderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur machte dies möglich.
Das Spiel „Minecraft“ hat viele Fans, jetzt sollen welche dazu kommen: Studierende der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit lernen heute im Seminar „Digitale Medien in der Sozialen Arbeit“ die Grundlagen des Aufbaucomputerspiels. Ähnlich wie bei Lego können sich Spielerinnen und Spieler aus Bauklötzen eine eigene, hier virtuelle Welt, erschaffen. Das reicht von einfachen Konstruktionen wie Gebäuden bis hin zu komplizierten Maschinen mit logischen Schaltungen.
Und wer wäre dabei mehr Profi als ein Schüler?
Das preisgekrönte PlasmaDerm-Handgerät der HAWK ist ab Anfang 2020 im InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in einer Dauerausstellung bundesweit zu sehen. PlasmaDerm aktiviert und unterstützt die Wundheilung und wirkt keimreduzierend.
Die zugrundeliegende Plasmatechnologie wurde an der HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelt. Auf einem interaktiven Infoterminal im Truck werden Zusatzinformationen zu dem medizinischen Heilgerät sowie die Grundlagen der Plasmatechnologie gut verständlich erläutert.
Die Bachelorstudiengänge „Baumanagement“ und „Green Building – Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Mensch und Umwelt“ laden zu einem Schnuppertag an der HAWK in Holzminden ein. Wer sich vor Ort über Studieninhalte informieren, mit Lehrenden und Studierenden ins Gespräch kommen und praktisch in die Materie eintauchen möchte, ist am Donnerstag, 9. Januar 2020, im Hauptgebäude am Haarmannplatz 3 herzlich willkommen. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr und endet gegen 17:00 Uhr.
Weniger ist mehr – leise statt laut: Mit diesen Grundsätzen überzeugte das Lichtkonzept „Leises Licht lädt ein“ der HAWK-Studierenden Silvia Basche und André Parecker. Es widmet sich der Beleuchtung für die Außenanlagen der Kirche in Kemme in der Gemeinde Schellerten im Landkreis Hildesheim. Inspiriert vom Licht eines Glühwürmchens unterstützt das Konzept die ruhige und verwunschene Atmosphäre des Ortes. Anfang 2020 soll die Umsetzung des Entwurfs folgen.
Marie Langer suchte nach dem Abitur nach dem passenden Beruf. Bei einem Praktikum in einer Praxis für Ergotherapie stieß sie auf die für sie perfekte Mischung aus Kreativität, Psychologie und Medizin. Der Wunsch Ergotherapeutin zu werden, verstärkte sich als ihre Chefin sie für ihren empathischen Zugang zu Menschen lobte. "Du wirst einmal eine gute Ergotherapeutin, Marie", gab sie ihr mit auf den Weg.