Treffen an der HAWK in Hildesheim läutet neue Projektphase ein
Im Verbund arbeiten neben der HAWK die Jade Hochschule, die Hochschule Emden/Leer, die Hochschule Hannover, die Hochschule Osnabrück, die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Universität Osnabrück gemeinsam an neuen Konzepten und technischen Lösungen für den Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (KI) in Studium und Lehre.
Aus diesen Ergebnissen leitete das Projektteam konkrete Anforderungen für die weitere Entwicklung ab und formulierte erste Tickets für neue Funktionen und Verbesserungen. So sollen die technischen Entwicklungen möglichst eng an den tatsächlichen Bedarfen der späteren Nutzer*innen ausgerichtet werden.
Am Nachmittag wurde erstmals die neue Version der HAWKI-Assistenzsysteme gemeinsam erprobt. Die Systeme sind bereits funktionsfähig und sollen in Kürze veröffentlicht werden. Damit erreicht lernKI einen wichtigen nächsten Schritt. Auf einer nutzbaren technischen Grundlage kann nun gemeinsam mit den beteiligten Hochschulen weiterentwickelt, getestet und iteriert werden.
Die Assistenzsysteme spielen dabei auch innerhalb des Projekts eine zentrale Rolle. Sie sollen helfen, Wissen, Anforderungen und Erfahrungen aus den beteiligten Hochschulen zusammenzuführen und die weitere Entwicklung von lernKI partizipativ und iterativ zu gestalten.
Die ersten Tests und Rückmeldungen aus dem Verbund fielen sehr positiv aus. Mit dem bevorstehenden Release beginnt damit die nächste Phase des Projekts. Vom gemeinsamen Erforschen und Konzipieren hin zum Erproben, Weiterentwickeln und Skalieren.
Seitens der HAWK wird das Projekt von Prof. Stefan Wölwer geleitet. Philipp Broze und Arian Sadafi verantworten die technische Entwicklung von HAWKI und setzen den Transfer der entwickelten Funktionen in das LernKI-Projekt um. Christoph Truthe von der Servicestelle für Qualität in der Lehre übernimmt als „Enabler“ eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen der HAWK und dem Verbund und ist insbesondere für die Weiterbildung der unterschiedlichen Zielgruppen zuständig. Dabei kann das Projekt auf die Expertise des gesamten Interaction Design Lab Teams unter der Leitung von Vincent Timm zurückgreifen.