Niedrigschwellige Soziale Arbeit: Betroffene wurden nach Hürden gefragt

Erscheinungsdatum: 06.11.2018

Wenn Hilfsangebote zum Beispiel Beschämung auslösen, dann ist es unwahrscheinlich, dass sie angenommen werden. Sie verpuffen. Das gilt besonders bei Menschen, die das soziale Netz bisher nicht auffangen konnte, wie Wohnungslose, Menschen mit hoher Überschuldungsintensität oder Drogenabhängige. Dabei sind sie in besonderer Weise auf Hilfen angewiesen, gerade weil sie bisher nicht erreicht werden konnten. Um dies zu ändern hat sich die so genannte niedrigschwellige Soziale Arbeit zum Ziel gesetzt, es Betroffenen möglichst leicht zu machen, sich helfen zu lassen.