Das Spiel „Minecraft“ hat viele Fans, jetzt sollen welche dazu kommen: Studierende der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit lernen heute im Seminar „Digitale Medien in der Sozialen Arbeit“ die Grundlagen des Aufbaucomputerspiels. Ähnlich wie bei Lego können sich Spielerinnen und Spieler aus Bauklötzen eine eigene, hier virtuelle Welt, erschaffen. Das reicht von einfachen Konstruktionen wie Gebäuden bis hin zu komplizierten Maschinen mit logischen Schaltungen.
Und wer wäre dabei mehr Profi als ein Schüler?
Das preisgekrönte PlasmaDerm-Handgerät der HAWK ist ab Anfang 2020 im InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in einer Dauerausstellung bundesweit zu sehen. PlasmaDerm aktiviert und unterstützt die Wundheilung und wirkt keimreduzierend.
Die zugrundeliegende Plasmatechnologie wurde an der HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelt. Auf einem interaktiven Infoterminal im Truck werden Zusatzinformationen zu dem medizinischen Heilgerät sowie die Grundlagen der Plasmatechnologie gut verständlich erläutert.
Zwölf Studentinnen des Bachelorstudiengangs Immobilienwirtschaft und -management von der HAWK in Holzminden trafen sich in Hannover mit Mitgliedern des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V. zum 5. Women's Talk. Die als „Speed Dating“ von Prof. Dr. Susanne Ertle-Straub initiierte Veranstaltung zielt darauf ab, den weiblichen Immobiliennachwuchs mit etablierten „Immofrauen“ ins Gespräch zu bringen und ihn von deren Erfahrungsschatz profitieren zu lassen.
Weniger ist mehr – leise statt laut: Mit diesen Grundsätzen überzeugte das Lichtkonzept „Leises Licht lädt ein“ der HAWK-Studierenden Silvia Basche und André Parecker. Es widmet sich der Beleuchtung für die Außenanlagen der Kirche in Kemme in der Gemeinde Schellerten im Landkreis Hildesheim. Inspiriert vom Licht eines Glühwürmchens unterstützt das Konzept die ruhige und verwunschene Atmosphäre des Ortes. Anfang 2020 soll die Umsetzung des Entwurfs folgen.
Marie Langer suchte nach dem Abitur nach dem passenden Beruf. Bei einem Praktikum in einer Praxis für Ergotherapie stieß sie auf die für sie perfekte Mischung aus Kreativität, Psychologie und Medizin. Der Wunsch Ergotherapeutin zu werden, verstärkte sich als ihre Chefin sie für ihren empathischen Zugang zu Menschen lobte. "Du wirst einmal eine gute Ergotherapeutin, Marie", gab sie ihr mit auf den Weg.
„Blicken Sie von dem Menschen auf der Behandlungsliege auf und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten Ihrer Profession“, rief Prof. Dr. Dave Nicholls per Videokonferenz das Auditorium beim 4. Forschungssymposium Physiotherapie an der HAWK auf. Der Neuseeländer gründete ein internationales Netzwerk, das „Critical Phyisotherapy Network“ und ist ein gefragter Keynote-Sprecher. „Ich wünsche mir nicht eine Physiotherapie, sondern eine Vielzahl“, so Nicholls zum abendlichen Auftakt des Symposiums in Hildesheim.
Bröckelnde Fliesen, grellbunte Wandverkleidungen und abgenutzte Sitzbänke – sind U-Bahnhöfe der Siebziger- und Achtzigerjahre erhaltenswert und sollten sie vielleicht sogar unter Denkmalschutz stehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich 15 HAWK-Masterstudierende der Architektur im Rahmen des Kurses „Kulturgeschichte des Bauens und Nutzens“. Einer von ihnen ist Alexander Keuchel. Für seine Arbeit über die Berliner U-Bahnlinie U7 wurde er nun beim Studierendenwettbewerb „60plus“ des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) ausgezeichnet.
Gemeinsam Ideen entwickeln und unter dem Motto „DIY“ (Do it yourself) das persönliche Umfeld und den öffentlichen Raum verschönern und beleben: HAWK-Studierende der Sozialen Arbeit wollen ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen kurz vor Weihnachten dazu inspirieren, zusammenzukommen und sich über partizipative Aktionen im persönlichen Umfeld auszutauschen. Dazu laden sie am Dienstag, 17. Dezember zum „Wintercafé“ in das Projektlabor der Hochschule am Haarmannplatz 8 ein. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr
Dass Anna-Lena Simon einmal etwas Kreatives studiert, hätte sie sich zu ihrer Schulzeit selbst nicht vorstellen können. Schließlich hat sie das Fach Kunst so schnell wie möglich abgewählt. Doch das Thema Werbung faszinierte sie so sehr, dass sie nach ihrem Abschluss eine Ausbildung in einer Werbeagentur macht. „Viele Kolleginnen und Kollegen in meinem Ausbildungsbetrieb haben an der HAWK studiert“, erzählt Simon. „Und sie haben so viel Positives berichtet, dass ich hier zur Mappenberatung gegangen bin.“
„Etwas von Ihnen bleibt zurück“, sagte der Hauptberufliche HAWK-Vizepräsident Martin Böhnke den Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterabschlüsse in Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie bei der feierlichen Abschlussfeier. „Es gehört zum Wesen einer Hochschule, dass man immer etwas besser wird und etwas dazu lernt“, so Böhnke und dankte den ehemaligen Studierenden für das Mitwirken an diesem Prozess. „Ich habe meine Urkunde damals per Post bekommen“, erinnerte er sich an seine eigene „Zeugnisübergabe“. Deshalb sei es der HAWK wichtig, schönere Abschlussmomente zu erzeugen.