„Die Einbeziehung von Genderaspekten in das Design und die Planung von Forschungsvorhaben erhöht das Erkenntnis- und Innovationspotential“, betonte die hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Hildesheim bei der diesjährigen Verleihung des Preises für Genderforschung. Genderforschung sei innovativ, weil sie neue Perspektiven auf Problemlagen eröffne und bisherige Tradierungen und Strukturen, die Wissenschaft bedingen, in Frage stelle, so Hille.
Im Sommersemester 2025 entwickelten Studierende der Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim im Modul „Farbe & Architektur“ ein Farbkonzept für die Deutsche Schule in Cali (Kolumbien). Ein Jahr zuvor besuchte eine Studierendengruppe die Schule erstmals im Rahmen einer Exkursion, was die Idee einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Institutionen auslöste. Im anschließendem Wintersemester folgte eine Bachelorarbeit zu Innenarchitektur und Farbdesign, die Pläne analysierte, Raumanalysen durchführte und erste Raumkonzeptionen erstelle.
In Hamburg fand ein internationaler Workshop zum Thema Mobilität statt, an dem Studierende der Hogeschool Utrecht in den Niederlanden, der Fachhochschule Münster sowie der HAWK vom HAWK-Standort Hildesheim teilnahmen. Die diesjährige Veranstaltung richtete die HAWK aus. Den Workshop betreuten Prof. Dr.-Ing. Christian Adams und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anja Markwart.
Die HAWK hat für ihr besonderes Engagement im Hinblick auf Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit wieder das Gütesiegel des Bündnisses für Familie Hildesheim erhalten. Hinter dem Siegel steht weit mehr als ein Aufkleber an der Gebäudetür: Die von der Stadt Hildesheim vergebene Auszeichnung würdigt gelebte Vielfalt und Inklusion.
Die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen möchte für das Krankheitsbild Depression sensibilisieren. Dafür lädt sie am Donnerstag, 11. Dezember 2025, ein, die Virtual Reality-Erfahrung „Impression Depression“ in Hildesheim zu erleben. Die Robert-Enke-Stiftung tourt mit diesem Projekt quer durch Deutschland, um Nichtbetroffenen so auf einzigartige Weise Einblicke zu gewähren.
Nach vierjährigen Projektlaufzeit ist die LuckyMotion Box mit niedrigschwelligen Bewegungsimpulsen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit motorischem und sozial-emotionalem Förderbedarf entstanden. Mittels einer Förderung in Höhe von 160.000 Euro vom Land Niedersachsen sind 25 Bewegungskarten und Videos entstanden, die von Lehrkräften ohne großen Aufwand und Vorbereitung im Schulalltag genutzt werden können.
Die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen hat erfolgreich Fördermittel aus dem Programm „Innovationen durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Förderperiode 2021 bis 2027 eingeworben. Im Rahmen des Projekts „Reallabor Fachwerk 4.0 – Digitalisierung und Wohlbefinden im Bestand (DigiWoBe)“ entwickelt und erprobt sie jetzt einen innovativen Ansatz zur energetischen Sanierung historischer Fachwerkgebäude. Davon profitiert auch das Heimatmuseum in Duderstadt.