Im Januar 2019 veranstaltete die HAWK in Hildesheim die interdisziplinäre Denkmalpflegetagung "Klimazone Kirche. Präventive Konservierung der Ausstattung“. Über 200 Fachleute aus ganz Deutschland reisten zu der Veranstaltung an. Jetzt sind die Tagungsbeiträge in einem Tagungsband erschienen. Die Dokumentation erläutert auf über 200 Seiten mit vielen Illustrationen die Wechselbeziehungen zwischen Raumklima und der weitgehend hölzernen Innenausstattung in Kirchen. Die finanzielle Förderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur machte dies möglich.
Das Spiel „Minecraft“ hat viele Fans, jetzt sollen welche dazu kommen: Studierende der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit lernen heute im Seminar „Digitale Medien in der Sozialen Arbeit“ die Grundlagen des Aufbaucomputerspiels. Ähnlich wie bei Lego können sich Spielerinnen und Spieler aus Bauklötzen eine eigene, hier virtuelle Welt, erschaffen. Das reicht von einfachen Konstruktionen wie Gebäuden bis hin zu komplizierten Maschinen mit logischen Schaltungen.
Und wer wäre dabei mehr Profi als ein Schüler?
Marie Langer suchte nach dem Abitur nach dem passenden Beruf. Bei einem Praktikum in einer Praxis für Ergotherapie stieß sie auf die für sie perfekte Mischung aus Kreativität, Psychologie und Medizin. Der Wunsch Ergotherapeutin zu werden, verstärkte sich als ihre Chefin sie für ihren empathischen Zugang zu Menschen lobte. "Du wirst einmal eine gute Ergotherapeutin, Marie", gab sie ihr mit auf den Weg.
„Blicken Sie von dem Menschen auf der Behandlungsliege auf und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten Ihrer Profession“, rief Prof. Dr. Dave Nicholls per Videokonferenz das Auditorium beim 4. Forschungssymposium Physiotherapie an der HAWK auf. Der Neuseeländer gründete ein internationales Netzwerk, das „Critical Phyisotherapy Network“ und ist ein gefragter Keynote-Sprecher. „Ich wünsche mir nicht eine Physiotherapie, sondern eine Vielzahl“, so Nicholls zum abendlichen Auftakt des Symposiums in Hildesheim.
Bröckelnde Fliesen, grellbunte Wandverkleidungen und abgenutzte Sitzbänke – sind U-Bahnhöfe der Siebziger- und Achtzigerjahre erhaltenswert und sollten sie vielleicht sogar unter Denkmalschutz stehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich 15 HAWK-Masterstudierende der Architektur im Rahmen des Kurses „Kulturgeschichte des Bauens und Nutzens“. Einer von ihnen ist Alexander Keuchel. Für seine Arbeit über die Berliner U-Bahnlinie U7 wurde er nun beim Studierendenwettbewerb „60plus“ des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) ausgezeichnet.
Um die Fakultät Naturwissenschaften und Technik in Göttingen bei der Ausbildung von Studierenden zu unterstützen, hat ME-Automation Projects der Fakultät jetzt einen Laborplatz mit modernster Technik zur Verfügung gestellt.
Dass Anna-Lena Simon einmal etwas Kreatives studiert, hätte sie sich zu ihrer Schulzeit selbst nicht vorstellen können. Schließlich hat sie das Fach Kunst so schnell wie möglich abgewählt. Doch das Thema Werbung faszinierte sie so sehr, dass sie nach ihrem Abschluss eine Ausbildung in einer Werbeagentur macht. „Viele Kolleginnen und Kollegen in meinem Ausbildungsbetrieb haben an der HAWK studiert“, erzählt Simon. „Und sie haben so viel Positives berichtet, dass ich hier zur Mappenberatung gegangen bin.“
„Etwas von Ihnen bleibt zurück“, sagte der Hauptberufliche HAWK-Vizepräsident Martin Böhnke den Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterabschlüsse in Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie bei der feierlichen Abschlussfeier. „Es gehört zum Wesen einer Hochschule, dass man immer etwas besser wird und etwas dazu lernt“, so Böhnke und dankte den ehemaligen Studierenden für das Mitwirken an diesem Prozess. „Ich habe meine Urkunde damals per Post bekommen“, erinnerte er sich an seine eigene „Zeugnisübergabe“. Deshalb sei es der HAWK wichtig, schönere Abschlussmomente zu erzeugen.
„Frische Luft zum Atmen, umgeben von der Natur, im Schattenspiel der Bäume – so wollen wir leben. Und so werden wir arbeiten. Unter freiem Himmel, selbstbestimmt, mit klarem Geist und ungetrübtem Blick, gemeinsam für eine Vision. Dazu nutzen wir die innovativste Lichtquelle der Welt: das Tageslicht.“ So stellte sich das Forschungsprojekt Natürlicht der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim auf der Professional Lighting Design Convention (PLDC) in Rotterdam dem Fachpublikum vor. Das Ziel des Projekts besteht darin, dynamisches Licht im Innenraum und in die Lichtplanung zu integrieren.
Bereits zum zweiten Mal in diesem Semester lud der Studiengang „Green Building – Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Mensch und Umwelt“ an der HAWK in Holzminden zum Green Building Forum ein. Fachpublikum aus Hochschule und Wirtschaft besuchte das Weserberglandforum, um drei Referentinnen und Referenten zum Thema „Bauen mit Holz/Baubiologie“ zu hören und mit ihnen zu diskutieren. Die Begrüßung übernahm Dekan Dr. Ulrich Hundertmark, Prof. Reinhard Lamers moderierte die Veranstaltung.