Die Erleichterung ist ihnen ins Gesicht geschrieben: Dr. Phil. Dipl.-Rest. Ursula Schädler-Saub, Professorin der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten, und Dr. Angela Weyer, Leiterin des Hornemann Instituts, haben bereits viele Tagungen erfolgreich durchgeführt, aber noch nie online und noch nie mit 600 Teilnehmenden aus 27 Ländern. Diese war nun sehr erfolgreich, vielleicht sogar noch nachhaltiger als alle bisherigen, da durch das Format alle Interessierten teilnehmen konnten.
Die Digitalisierung verändert die Arbeit rund um die Erhaltung von Kulturgut. Um hier auch in Zukunft wissenschaftliche Standards zu sichern, sollten Restaurator*innen, Denkmalpfleger*innen und Kurator*innen von Sammlungen den digitalen Wandel aktiv mitgestalten. Dazu braucht es aber – neben fachspezifischem technischen Knowhow - allgemeine theoretische Grundsätze, welche altbewährte Dokumente der Restaurierungsethik noch nicht formulieren konnten.
Trotz der dezimierten Anzahl an Besucheenden und Ausstellenden hat die Expo Real abermals gezeigt, dass sie das wichtigste Netzwerktreffen der europäischen Immobilienwirtschaft ist und auch unter strengen Hygieneanforderungen ein spannendes und geschäftiges Miteinander in Präsenz möglich war.
Die wichtigsten Themen waren:
Wer nicht teilnehmen konnte, kann sich auf der Online-Plattform EXPO REAL ONLINE vielzählige Vorträge und Diskussionen aus dem Konferenzprogramm ab Mitte November abrufen.
Lang ist es her, seit Lothar Fischer, Heinz-Erich Knoche, Wilhelm Köhler, Jörg Mengel, Joachim Schallenkamp, Siegfried Stock und Rudolf Wiegand durch das große rote Backsteingebäude am Haarmannplatz 3 gegangen sind. Im Jahr 1968 haben sie hier nach drei Jahren Studium ihre Urkunden als Bauingenieure entgegengenommen, 53 Jahre später kehrten sie an ihre alte Bildungsstätte zurück. Dekan Prof. Dr. Matthias Weppler nahm sie in Empfang, schilderte in einem Vortrag die Entwicklung der Hochschule seit den 60er Jahren und führte die Alumni über das Hochschulgelände.
Endlich wieder Exkursionen: Nach drei Semestern nur Online-Studium fuhren Studierende des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten im Rahmen der Vertiefung „Wasser und Verkehr“ nach Tönning, eine Kleinstadt an der Nordseeküste, und lernten dort viel über den Küstenschutz und die entsprechenden Bauwerke.
Anlässlich der aktuellen Sanierung des Schlosses Marienburg soll das zugehörige Sammlungsgut inventarisiert, konserviert und das Ergebnis der Öffentlichkeit in Form von Ausstellungen präsentiert werden. Für das Projekt wurde mit der HAWK ein Kooperationsvertrag geschlossen, sodass Studierende das Sammlungsgut des Schlosses bearbeiten können. Im Rahmen einer Bachelor-Thesis im Studiengang Konservierung und Restaurierung bearbeitete Sophia Eisland ein erstes Gemälde aus der Sammlung, welches im Projekt "Marienburg 2030" in die Werkstatt für gefasste Holzobjekte und Gemälde übergeben wurde.
Das Formula-Student-Team der HAWK „Blue Flash“ kann mehr als zufrieden auf die zurückliegende Wettbewerbssaison zurückblicken: Trotz Corona-Einschränkungen gelang es dem Studierenden-Team aus Göttingen, an zwei internationalen Konstruktionswettbewerben teilzunehmen.
In der Ausstellung „Mariage“ kombinieren Prof. Marion Lidolt und Paul Kunofski traditionelle und experimentelle künstlerische Techniken wie Malerei, Siebdruck, Fotografie und Radierung sowie computergesteuerte Stick- und Strickarbeiten. Durch die Mariage formal und inhaltlich unterschiedlicher Werke erfahren diese eine Kontextveränderung mit oft überraschend neuen Interpretationsmöglichkeiten.
Vor zehn Jahren, also im Jahr 2011, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Deutschlandstipendium ins Leben gerufen, um Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen. Bisher haben an der HAWK Fördernde insgesamt 865 Studierende in ihrer Bildungsbiografie unterstützt. Ein besonderer Dank geht in diesem Jubiläumsjahr an die zwölf Fördernden, die sich seit Beginn des Deutschlandstipendiums an der HAWK engagieren.
Im dritten Semester in Folge erfindet die Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen am Standort Hildesheim ihre Abschlussausstellung mit dem Titel „Collage“ neu. Diesmal verwandelt sich der Campus Weinberg für zwei Wochen in einen Ausstellungsraum. Eine Website, die alle Arbeiten zusammenfasst, begleitet die rund 100 Projekte aus den Abschlussjahrgängen der Bachelor- und Masterstudiengänge der Gestaltung.