In Deutschland leisten Frauen den Großteil der beruflichen Care-Arbeit. Die Arbeit unter Coronavirus-Schutzbedingungen stellt Care-Arbeiter*innen vor noch größere Herausforderungen. Die Arbeitsbelastung steigt und die Verantwortung der Care-Berufe wächst, wenn auch die Unverzichtbarkeit der Fürsorgearbeit in der Coronavirus-Pandemie endlich sichtbar geworden ist. Neben der bezahlten Care-Arbeit hat die Pandemie auch Auswirkungen auf die unbezahlte Fürsorgearbeit, die sich ähnlich ungleich unter den Geschlechtern verteilt.
Gerade im Zusammenhang mit den aktuellen Schulschließungen wird viel über Bildungsbenachteiligung gesprochen. Doch auch bei den Kleinsten in den Krippen und Kindertagestätten ist der Einfluss von Kitaschließungen, Quarantäne und Notbetreuung teils dramatisch. Besonders im Bereich der Sprachbildung werden in diesen frühen Jahren die Grundsteine für eine erfolgreiche Schulkarriere gelegt.
Weltweit sind Frauen in der Wissenschaft unterrepräsentiert, Deutschland liegt im europäischen Vergleich auf Platz 38 mit einem Frauenanteil von 28 Prozent. Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft macht jedes Jahr am 11. Februar darauf aufmerksam, wie wichtig die Rolle der Frauen in der Wissenschaft und Forschung ist. Es gilt, Frauen und Mädchen einen uneingeschränkten und gleichberechtigten Zugang zur Wissenschaft zu ermöglichen und ihre Beteiligung an der Wissenschaft zu fördern. Die HAWK engangiert sich etwa mit dem Zukunftstag und StartMINT.
Zwei miteinander konkurrierende Logos – das wollte die Herderschule in Gießen ändern. Ein öffentlicher Wettbewerb für Hochschulen sollte zu einem einheitlichen und identitätsstiftenden Erscheinungsbild beitragen. Den haben jetzt die beiden HAWK-Studierenden Sophie Stillig und Timo Strüber von der Fakultät Gestaltung gewonnen.
Eine virtuelle Baustelle für die Studierenden eines Baustudienganges als Lehrobjekt klingt nicht nur passend für die heutige Zeit, in der auch an der HAWK Studium und Lehre durch die Coronavirus-Pandemie aktuell fast ausschließlich digital stattfindet. Die Idee überzeugte auch eine Gutachtergruppe der zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover im Auftrag des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) als Projekt für die Förderlinie „Innovation plus“.
In Dörfern finden sich viel mehr Unternehmen als auf den ersten Blick sichtbar ist. Wichtigstes Standortmerkmal ist eine verlässliche Internetverbindung. Und: Die befragten Unternehmen haben die Standortqualität des Dorfs überwiegend positiv bewertet, wozu besonders auch etwa die Attraktivität von Dorf und Landschaft beitragen. Das sind nur zwei Ergebnisse des Forschungsprojektes eines interdisziplinären Teams der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Harteisen.
Aktuell fehlen ihm noch zwei Schritte auf dem Weg zum Doktor: die Publikation seiner Forschungsergebnisse und – nach dem Göttinger Brauchtum – der Aufstieg zum Gänseliesel für einen Ehrenkuss (der Brunnen vor dem Rathaus). Alistair Adam Hernández überzeugte die Prüfenden bei seiner onlinegestützten Disputation von seinem fundierten Wissen im Bereich der Dorfentwicklung und erhielt dafür die Bestnote „summa cum laude“. Betreut haben die Promotion Prof. Dr. Ulrich Harteisen von der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen und Prof. Dr. Karl Martin Born von der Universität Vechta.
Alistair Adam Hernández hat jetzt mit der Disputation an der Universität Vechta seine Promotion zum Thema „Resiliente Dörfer gestalten“ mit der herausragenden Gesamtnote ‚summa cum laude‘ abgeschlossen. Die Dissertation mit dem Titel ‚Resiliente Dörfer gestalten. Analyse von Akteur*innen, Lernprozessen, Wirklichkeitskonstruktionen und Entwicklungen in drei ländlichen Gemeinden der europäischen Peripherie‘ wurde von Prof. Dr. Ulrich Harteisen (HAWK) und apl. Prof. Dr. Karl Martin Born (Universität Vechta) betreut.
Im SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) haben sich Menschen und Hochschulen der Region zusammengefunden, um ihr Wissen zu teilen und die Region gemeinsam zu fördern. Das Teilprojekt „SNIC vor Ort“ widmet sich hierbei insbesondere dem Wissensaustausch mit ländlichen Ortschaften wie Dörfern oder kleinen Städten.