Sechs Wochen lang rauchende Köpfe und es hat sich gelohnt: Das Blue Flash-Team der HAWK-Fakultäten Gestaltung, Naturwissenschaften und Technik sowie Ressourcenmanagement hat die ersten beiden schwierigen Hürden zur Qualifikation für die Teilnahme an den diesjährigen Wettkämpfen des Formula Student-Wettbewerbs genommen.
Einen Eid würde er darauf sicher nicht schwören, aber mit seiner Vermutung wird der projektbegleitende HAWK-Professor Dr. Ing. Peter Reinke wohl kaum daneben liegen: „Das ist das erste Auto, das vollständig in Göttingen gebaut worden ist.“ Mit dem von HAWK-Studenten für den Formula Student-Wettbewerb selbst entwickelten und konstruierten Fahrzeug E_HAWK15 will das 45-köpfige Team gleich beim ersten Versuch einen Rekord aufstellen. Der etwa zwei Meter lange Rennwagen knackt mit seinen gerade einmal 199 Kilogramm Gewicht den bisherigen Rekord für ein Erstjahresfahrzeug.
Das Fahrzeug auf dem HAWK-Parkplatz am Campus Weinberg sieht hochwertig und richtig professionell aus: Radaufhängung, Monocoque (Fahrgestell), Reifen und auch die Werbeaufkleber auf dem Kohlefasergehäuse lassen das Gefährt wie die kleine Ausgabe eines großen Formel-1-Flitzers erscheinen. Es stammt aus der Westsächsischen Hochschule in Zwickau, einige Studierende haben es für Demonstrationszwecke nach Hildesheim gebracht.
Auch dieses Jahr überschreitet die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen wieder die maximal zu vergebende Anzahl an Deutschlandstipendien deutlich. Der Bund fördert Stipendien für 1,5 Prozent der Studierenden einer Hochschule in Höhe von 150 Euro pro Monat.
Jeder fünfte Gründer und jede fünfte Gründerin in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Das geht aus dem Gründungsmonitor 2017 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hervor. Mit dem HAWK-Projekt Migrantische Ökonomie für ländliche Kommunen (MIGOEK) unter der Leitung von Prof. Dr. Leonie Wagner und Prof. Dr. Jörg Lahner soll nun erforscht werden, wie ländliche Kommunen diese Gründungen fördern und Unternehmen von Migrantinnen und Migranten besser unterstützen können.
„Eine moderne Hochschule muss in der regionalen Wirtschaft verankert sein und Impulse aufgreifen. Die HAWK ist hier ein sehr dynamisches Beispiel, die eine spannende und ungemein erfolgreiche Entwicklung hingelegt hat“, sagte Thomas Oppermann, Göttinger SPD-Bundestagsabgeordneter und Bundestagsvizepräsident am Mittwochabend in der Alten Mensa in Göttingen.
Als starke Unwetter das Elternhaus der HAWK-Absolventin Iris Kammerer letzten Sommer im Oberschwäbischen Landkreis Biberach überschwemmten, beschloss die heutige Ingenieurin, sich diesem Thema in ihrer Masterarbeit zu widmen. In ihrer Arbeit der Studienrichtung Energieeffizientes und nachhaltiges Bauen (ENB) an der HAWK im niedersächsischen Holzminden beschreibt sie, wie sich Hochwassergefahren abschätzen lassen, welche vorsorglichen und nachträglichen Maßnahmen es gibt und wie man sein Haus nachhaltig wiederaufbauen kann.
Es gibt richtig viele und richtig gute Beistelltische“, fand Benjamin Gross bei seiner Recherche heraus. Der angehende Produkt-Designer belegt dieses Semester das Seminar „Gründung: Herausforderung Marketing-Mix: Von der Produktentwicklung bis zum Markteintritt“ an der Fakultät Gestaltung der HAWK. „Braucht der Markt eigentlich noch meinen Entwurf?“, war die erste Frage, die er sich zu Beginn des Seminars aus der Veranstaltungsreihe von HAWK plus stellte.
Der E_HAWK17 ist offiziell am Start: Das Team Blue Flash der HAWK hat jetzt beim Roll out an der Fakultät Naturwissenschaften und Technik sein neues Fahrzeug für die aktuelle Saison des internationalen Wettbewerbs Formula Student Electric vorgestellt.
Mit dem HAWK-Promotionskolleg fördert und qualifiziert die HAWK gezielt ihre Promovierenden, die kooperativ mit in- und ausländischen Universitäten ihre Dissertationen erstellen oder kumulativ promovieren. Angegliedert ist das Promotionskolleg an das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) am Standort Holzminden.