Bauingenieure treffen sich nach 60 Jahren an der HAWK wieder

Erscheinungsdatum: 15.07.2026

Auf den Tag genau 60 Jahre nach ihrem Hochschulabschluss besuchte eine Gruppe Alumni die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Holzminden. Damals war es noch die Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen mit den Abteilungen Hochbau und Ingenieurbau. Auf dem Zeugnis des 1966er Jahrgangs wurde zum ersten Mal der akademische Titel „Ingenieur (grad)“ ausgewiesen – eine historische Berufsbezeichnung für Absolvent*innen von Fachhochschulen und Ingenieurschulen, die vor der Einführung der Diplom-, Bachelor- und Masterstudiengänge verliehen wurde. Seitdem hat sich viel verändert.

Dekan Prof. Dr. Matthias Weppler begrüßte die Ehemaligen im Lichthof der HAWK. In seinem anschließenden Vortrag ging er insbesondere auf die Entwicklung in den letzten 25 Jahre ein und betonte, wie sehr sich die Hochschule gewandelt habe und aktuell im Wandel befände. Dies zeigte auch ein Rundgang über den Campus: Im Jahr 1966 existierte nur das Gebäude am Haarmannplatz. Ab 2006 entstanden nacheinander das Gebäude am Billerbeck, das neben der Bibliothek und den PC-Pools vor allem die Labore des Baubereichs beherbergt, sowie die Mensa am Unteren Teich. 

 

Das digitale Zeitalter habe in Form eines Digitallabors für die Baustudiengänge Einzug gehalten. Themen wie Building Information Modelling (BIM), Data Science und Künstliche Intelligenz seien mittlerweile feste Bestandteile der Ausbildung in den Bachelor- und Masterstudiengängen Baumanagement, Green Building – nachhaltiges Bauen und Gebäudetechnik sowie Energieeffizientes und nachhaltiges Bauen. 

HAWK in Holzminden hat in der Baubranche einen sehr guten Ruf

Die Ehemaligen freuten sich sehr über das Wiedersehen, organisiert von Alumnus Lothar Leipold aus Hannover. Sie tauschten Erinnerungen aus, sprachen von der Gegenwart und Zukunft und wollen alte Freundschaften wiederbeleben. „Es ist großartig, so viele vertraute Gesichter zu sehen und die gemeinsamen Erinnerungen aufleben zu lassen“, berichtete ein Teilnehmer. Die Holzmindener Hochschule habe einen sehr guten Ruf in der Baubranche und er sei stolz, hier studiert zu haben.