HAWK-Studierende stellen sich der Prüfungsphase

Erscheinungsdatum: 16.02.2026

Prüfungen an der HAWK machen einen großen Teil des Semesterbetriebs aus. Einige von uns bereiten Studierende während des Semesters auf die Inhalte vor und entwickeln Fragekonzepte, andere schaffen die Infrastrukturen für das Onlineprüfungsverfahren und die größte Gruppe hofft, möglichst alle Prüfungen zu bestehen: unsere Studierenden.

Lea Gerlach studiert an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten im 2. Mastersemester Bauingenieurwesen mit der Fachrichtung Wasser und Verkehr. Sie sieht den Prüfungen entspannt entgegen: „Ich habe dieses Semester zum Glück nur eine Prüfung vor mir, und zwar Bauakustik 1“. Sie gibt Tipps, wie sie sich vorbereitet: „Ich mache es mir mit einer Decke und einem Tee am Schreibtisch gemütlich, dadurch fällt es mir leichter, mich zu motivieren. Dann schreibe ich mir die wichtigen Inhalte auf hübsche Lernzettel, so habe ich mehr Spaß daran, sie öfters anzusehen.“

 

Emmeli Schlät studiert im Bachelorstudiengang Konservierung und Restaurierung mit der Vertiefung Möbel, Holzobjekte und Materialkombinationen. Mit Anna-Lena Mittelstädt, ihrer Kommilitonin im HAWK-Green Office in Hildesheim, die in der Vertiefung Gefasste Holzobjekte und Gemälde an der Fakultät Bauen und Erhalten im Bachelor studiert, hat sie sich ein paar wertvolle Prüfungstipps überlegt: „Setzt Euch realistische Ziele und seid nicht so streng mit Euch, gönnt Euch Belohnungen nach einer festgelegten Einheit oder Zeit. Plant auch feste ‚Nichtstun-Phasen‘ ein“. Und vor allem: „Messt Euch nicht mit anderen, Euer Lernfortschritt ist individuell.“

„Ich befinde mich gerade im Endspurt meines 1. Mastersemesters an der Fakultät Gestaltung und habe in allen 5 belegten Kursen jeweils eine Abgabe“, sagt Celine Böker. Vielleicht denkt man, als Designstudentin solle ich froh sein, keine Klausuren schreiben zu müssen. Doch auch Abgaben nehmen enorm viel Zeit in Anspruch und verlangen viel Konzentration und Disziplin. „Im Masterstudium liegt einer der größten Schwerpunkte auf der Designforschung – mit anderen Worten: viel lesen, viel schreiben. Gerade arbeite ich an meinem 2. Essay, und das parallel zu weiteren Abgaben, Präsentationen und Gruppenarbeiten. Am besten komme ich durch diese intensive Phase, indem ich alles sorgfältig plane und strukturiere. Gemeinsam mit meiner Kommilitonin Angelina Makaryeva forschte ich etwa intensiv zum Thema Burn-out bei jungen Menschen in kreativen Bereichen, insbesondere bei Designstudierenden. Wir untersuchten Symptome, Präventionsmöglichkeiten sowie Maßnahmen im Akutfall. Auf Grundlage unserer Forschung entwickelten wir einen Workshop, der aufklärt und Handlungsmöglichkeiten aufzeigt. Die Teilnehmenden erhalten kleine Forschungspakete, die zur Reflexion und aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema anregen, sogenannte ‚Cultural Probes‘. Unsere ‚Cultural Probes‘ bestehen aus einer Kunststofftasche mit verschiedenen Materialien zur Prävention und Bewältigung von Burn-out. Das zentrale Element ist das Burn-out-Book, ein kleines Büchlein mit Informationen, Tipps sowie Reflexionsaufgaben und Fragen für Zuhause. Ergänzend enthält die Tasche eine Stadtkarte und eine analoge Kamera, die für bestimmte Aufgaben im Buch genutzt werden, sowie Stifte und Sticker passend zu unserem Logo (Streichhölzer).