Erscheinungsdatum: 24.09.2009

<P>Studierende der Fakultät Bauwesen nehmen an einem internationalen Workshop im polnischen Oswiecim und Krakow teil.</P>

Unter dem Titel „Facing Impact of the Second World War: Urban Design in Contemporary European Cities” trafen sich Studenten der TU Krakow, der Universität Delft / Nl und der HAWK Hildesheim zu einem Intensiv-Workshop in Oswiecim, dem ehemaligen Auschwitz.


An diesem, von der EU, mit dem Ziel der besseren Zusammenarbeit von EU-Hochschulen, geförderten 3-Nationen-Workshop nimmt neben der TU Krakow und der Universität Delft / NL der Studiengang Architektur der HAWK Hildesheim teil.

Der Studiendekan V-Prof. Michael Wagner und wissenschaftliche Mitarbeiter Dipl.- Ing. Thomas Kauertz reisten mit den Studierenden Thomas Weber, Saskia Terhorst, Tayfun Hanoglu, Bastian Spötter, Davut Kulaksiz, Anja Sührig, Elisa Hartelt, Corinna Bonse zum Start des Workshops nach Polen.
Mit der 40.000-Einwohner-Stadt Oswiecim - zu deutsch Auschwitz - wirdunmittelbar dasehemaligeKonzentrationlager Auschwitz in Verbindung gebracht. Die Gedenkstätteliegt ca. 5 km ausserhalb vom Stadtkern und wird jährlich von 1,5 Millionen Menschen besucht. Zur Revitalisierung derKleinstadt Oswiecimist es zukünftigvongroßer Bedeutungvon diesem Besucherstromnachhaltigpartizipieren zu können.

Lösungsansätze werden innerhalb des Workshops von internationalen Studierendengruppen erarbeitet. Zu Beginn des Workshops nahmen die Studierenden und ihre Tutoren an einer eintägigen Führung durch das Konzentrationslager teil. Von der Wirkung dieses Ortes, der sich niemand entziehen konnte, zeigten sich alle 50 Workshop-Teilnehmer nach dem Rundgang tief beeindruckt.Nach einem offiziellenEmpfang durch den Bürgermeister Janusz Marszałek geht es an die 14-tägige Arbeit.
Die erste Woche wird vor Ort in Oswiecim gearbeitet, in der zweiten Woche erfolgt ein Umzug nach Krakow, wodirekt in der technischen Universität gearbeiten werden soll. Die Ergebnisse des Workshops sollen am 02. Oktober 2009 im Rathaus von Oswiecim prästentiert werden.

Studierende der Fakultät Bauwesen nehmen an einem internationalen Workshop im polnischen Oswiecim und Krakow teil.

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