Hochkarätiger Besuch betont Bedeutung der akademischen Ausbildung an der HAWK

Erscheinungsdatum: 29.04.2026

Unter dem Motto „Prävention im Fokus“ verwandelte sich das Sartorius Quartier zu Göttingens zentraler Meile rund um die Themen Gesundheit und Prävention. Als einer von mehreren Anrainern des Quartiers beteiligte sich die HAWK mit ihrem Gesundheitscampus Göttingen (GCG) maßgeblich an der Gestaltung des vielfältigen Programms und begeisterte die Besuchende mit einem breiten Spektrum interaktiver Angebote.

Erfolgreicher Tag für Gesundheit und Bildung

Die Veranstaltung fand unter der Leitung des neu gegründeten „Quartiervereint e.V.“ statt. Während Sartorius den Grundstein im Jahr 2020 auf seinem ehemaligen Firmenareal zwischen Daimlerstraße, Annastraße und Weender Landstraße noch unter dem Leitsatz „Bilden – Gründen – Wohnen“ legte, stellten die jetzt hier ansässigen Unternehmen unter Beweis, welche sinnvollen Synergien sie schaffen konnten. Auf dem rund 24.000 Quadratmeter großen Gelände befindet sich heute das von Sartorius initiierte Forschungszentrum für Life Science Start-ups. Aber auch die HAWK und ihre Kooperationspartnerin, die Universitätsmedizin Göttingen (UMG), sowie das Patient Care Center von Ottobock und das hieran angeschlossene Rehazentrum Junge nutzen heute den Standort und beteiligten sich am Quartiersfest. Auch etliche andere Firmen wie Delta Immobilien oder Freigeist Hotels Göttingen hatten einiges auf die Beine gestellt, um einen attraktiven Tag für alle Altersgruppen zu gestalten. Das Ziel bestand darin, das Bewusstsein für eine frühzeitige Gesundheitsvorsorge und Prävention zu schärfen, um langfristig auch dem kränkelnden Gesundheitssystem helfen zu könnten.

Vom Hebammenparcours bis zum Barfußpfad

Die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit der HAWK, zu der auch der Gesundheitscampus Göttingen, kurz GCG, gehört, nutzte die Gelegenheit, ihre Studiengänge vorzustellen. Die Bedeutung von „Gesundheitsförderung und Prävention aus interprofessioneller Perspektive“ der verschiedenen am GCG beheimateten Disziplinen verdeutlichte der Dekan Gesundheit, Prof. Dr. Christoph Rußmann, eindrücklich in seinem Vortrag.

Das Publikum konnte in zahlreichen interaktiven Aktionen in den GCG eintauchen und sich spielerisch einen Überblick von Ausbildungsqualität und Forschung verschaffen. Beispielsweise konnte jeder – egal, ob weiblich oder männlich – im Skills Lab des Studiengangs Hebammenwissenschaft beim „Be-Up: Geburt aktiv“-Parcours Stationen einer bewegungsfreundlichen Gebärumgebung nachempfinden. Ziel dieses Forschungsprojektes: die Kaiserschnittrate senken.

 

Für ein besonderes sensorisches Erlebnis sorgte im Außengelände der Studiengang Orthobionik mit einem Barfußpfad. Hier lag der Fokus auf der Prävention von Fußfehlstellungen. Der Studiengang Pflege (dual) öffnete seine hochmodernen Skills Labs und gewährte Einblicke in die praxisnahe Ausbildung. Darüber hinaus bot die HAWK Campusführungen an, die von Bibliothek bis Hörsaal einen umfassenden Überblick über die Einrichtungen und Angebote des GCG lieferten und die Fachrichtung Soziale Arbeit präsentierte ihre beiden Bachelor- und Masterstudiengänge für und.

Besuch von Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi

Ein besonderes Highlight des Tages war der Besuch des niedersächsischen Gesundheitsministers Dr. Andreas Philippi. Er nahm sich Zeit, um sich die Skills Labs der Studiengänge Pflege (dual) und Hebammenwissenschaft zeigen zu lassen und freute sich, wie gut es mit der Kooperation von HAWK und UMG gelungen ist, die erforderliche akademische Qualität in die Ausbildung für die Gesundheitsberufe zu bringen.

Prof. Dr. Christoph Rußmann, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit der HAWK, zeigte sich begeistert von der Veranstaltung: „Das Sartoriusquartiersfest ist eine fantastische Gelegenheit, die Vielfalt und Bedeutung von Gesundheitsförderung und Prävention zu zeigen. Mit der Präsentation konnten wir der Öffentlichkeit die breite Palette unserer Studiengänge und Forschungsschwerpunkte näherbringen. Besonders freut es mich, dass Minister Philippi uns zum wiederholten Mal besucht hat, um sich ein Bild vom Fortschritt unserer Arbeit zu machen. Sein Besuch unterstreicht die Relevanz unserer Hochschule für die Gesundheitsversorgung in Niedersachsen.“