Alle Online-Kurse gibt es nun mit diesen ECTS-Nachweisen
Internationale Kursteilnahmen
Die Online-Kurse des Hornemann Instituts genießen einen international ausgezeichneten, weitreichenden Ruf (siehe Titelgrafik einer Weltkarte mit den Herkunftsorten der Teilnehmenden). 95 Fachkräfte aus verschiedensten Disziplinen, vorwiegend aus dem Bereich der Erhaltung von Kulturgut, haben die Kurse des Hornemann Instituts insgesamt seit der Einführung der Microcredentials besucht, darunter 50 Personen aus Deutschland. Internationale Buchungen kommen aus den Bulgarien, Kanada, China, England, Frankreich, Griechenland, Hong Kong, Indien, Israel, Italien, Kroatien, Lettland, Luxemburg, Mexiko, Niederlande, Nordirland, Norwegen, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Singapur, Südafrika, Schweden, der Türkei und den USA. Die meisten Teilnehmenden, inklusive wenigen Studierenden, arbeiten in Museen, Restaurierungswerkstätten, Archiven und Landesämtern für Denkmalpflege. Sie gaben die Arbeitsfelder Book and paper conservator, Konservierung, Paintings Conservator, Furniture and frames, Holzrestaurierung, Bestandserschließung, Papierrestaurierung, Architektur, Conservator, Textilrestaurierung, Buchbinderei, Conservator, Collections Care Technician, Archiv, Ethnologische Restaurierung, Restaurierung, Denkmalpflege und Holzrestaurierung an.
Immer mehr Microcredentials
Seit einigen Jahren entsteht eine Vielzahl von solchen Angeboten mit Microcredentials als Leistungsnachweis. Ein Motor dafür war eine Empfehlung des Rates der Europäischen Union „über einen europäischen Ansatz für Microcredentials für lebenslanges Lernen und Beschäftigungsfähigkeit“ aus dem Jahr 2022. Ziel ist es, das bestehende System mit Blick auf den Bedarf des Arbeitsmarktes zu ergänzen. Zusätzlich treiben gesellschaftliche und ökonomische Transformationsprozesse diese Entwicklung voran. Laut der Ratsempfehlung von 2022 sollen die Lernerfahrungen, die zum Erhalt von Microcredentials führen, so konzipiert sein, dass „sie den Lernenden spezifische Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen vermitteln, die dem gesellschaftlichen, persönlichen, kulturellen oder arbeitsmarktbezogenen Bedarf entsprechen ... Sie können eigenständig sein oder kombiniert werden, sodass sich daraus umfangreichere Qualifikationen ergeben.“
Über Online-Kurse des Hornemann Instituts
Die Online-Kurse des Hornemann Instituts unterscheiden sich vom üblichen E-Learning an Hochschulen, denn sie kommen sowohl in der Lehre als auch in der Weiterbildung entsprechend aktualisiert zum Einsatz. Die Kurse vermitteln Grundlagenwissen. Sie sind mit hunderten von Bildern, Schemata und weiteren Inhalten illustriert, sodass sich die Lerninhalte leicht erfassen lassen. Nach allen Modulen gibt es verschiedenartige Lernkontrollen, mit denen die Lernenden ihre Lernfortschritte selbst prüfen können. Nach erfolgreichem Abschlusstest erhalten die Teilnehmenden ein qualifiziertes Zertifikat oder – wenn sie mögen – nun auch ein Microcredential-Zertifikat. „Ich bin sehr gespannt, wer sich für was entscheidet“, fragt sich die Tutorin, Kassandra Wirth M.Sc. „in unserem speziellen Bereich der Kulturguterhaltung bietet nur noch die Universität Antwerpen Microcredentials an. Es bleibt spannend.“
Weitere Infos zu den Online-Kursen des Hornemann Instituts gibt es unter:
Weitere Infos zu den Microcredentials:
- Empfehlung des Rates der Europäischen Union über einen europäischen Ansatz für Microcredentials für lebenslanges Lernen und Beschäftigungsfähigkeit, 2022
- Robert Rentzsch, Microcredentials auf Hochschulniveau. Ansätze zum Umgang mit einem bildungspolitischen Trend, Berlin 2023
- Kerstin Altherr und Ulrich Wacker: Zertifikate und Microcredentials in der wissenschaftlichen Weiterbildung. In: ZHWB Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung, 2024 (1), S. 79-93, doi: 10.11576/zhwb-7284
- Microcredentials an Hochschulen. Zwischen Flexibilisierung, Internationalisierung und Qualitätsentwicklung, Hochschulrektorenkonferenz: 2023
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