Jüdische Stimme für mehr Offenheit und Toleranz

Publizierungsdatum: 10.05.2019

„Es heißt, dass wir aus der Geschichte lernen, aber ob das stimmt, dass weiß ich nicht“, sagt Ruth Weiss. Aber ihr Versuch, die Lehren aus der NS-Geschichte lebendig zu halten, ist auch mit 94 Jahren unermüdlich.  „Ihr dürft nicht wegsehen“, ruft die Jüdin auch den Zuhörerkreis in der Alten Bibliothek der HAWK auf, bei Rassismus keine Toleranz zu zeigen. Die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit hatte die Zeitzeugin nach Hildesheim eingeladen, um von ihren Erfahrungen in Deutschland und Südafrika zu berichten.