Projekt „Zukunft FH-PROF“ zur Gewinnung und Entwicklung professoralen Personals
Vor dem Hintergrund niedriger Bewerberzahlen auf FH-Professuren reagiert die HAWK mit dem strategischen Konzept „Zukunft FH-PROF“, das auf einer differenzierten Stärken-Schwächen-Analyse aufbaut.
Ausgangslage: Wenige geeignete Bewerber*innen für FH-Professuren
Seit Jahren sind die Zahlen der Bewerber*innen auf FH-Professuren niedrig: Von 2016 bis 2024 bewarben sich im Durchschnitt auf eine professorale Ausschreibung der HAWK 17,3 Personen. Davon erfüllten durchschnittlich 3,6 Bewerber*innen die sog. K-Kriterien nach NHG § 25, um zu einer Probelehrveranstaltung eingeladen zu werden.
Diese Entwicklung spiegelt sich in den beim Ministerium eingereichten Berufungslisten wider, sodass häufig anstatt einer üblichen Dreierliste, nur eine Liste mit einem oder zwei Vorschlägen eingereicht werden kann. Bei diesen Zahlen handelt es sich um den Durchschnitt aller Fachbereiche an der HAWK.
Ursachen niedriger Bewerberzahlen
- Hohe formale Anforderungen an Bewerber*innen
- Notwendigkeit von Mehrfachqualifikationen
- Mangelndes Wissen über Zugangsvoraussetzungen
- Geringere Attraktivität der FH-Professur im Vergleich zu Positionen in der Industrie
Zielsetzung: Gewinnung und Qualifizierung professoralen Personals
So vielfältig die Gründe für die niedrigen Bewerber*innenzahlen sind, so breit gefächert ist das Konzept „Zukunft FH-PROF“ , um dem entgegenzuwirken. Hierbei handelt es sich um ein hochschulspezifisches strategisches Konzept, mit dem sich die HAWK erfolgreich auf die BMBF-Ausschreibung „FH-Personal“ bewarb.
Grundlage ist eine hochschulweite fach-, standort- und geschlechtsspezifische Stärken-Schwächen-Analyse, das Profil der Hochschule, der Hochschulentwicklungsplan und die prognostizierte Entwicklung der HAWK.