Ein besonderes Möbel vom Schloss Marienburg aus dem 19. Jahrhundert stellt derzeit ein größeres Restaurierungsprojekt für die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen dar: der (vermutliche) Hochzeitsschrank des letzten hannoverschen Königspaars. Zusammen mit anderen Möbeln aus dem Schloss steht er für längere Zeit in der Möbel-Restaurierungswerkstatt auf dem HAWK-Campus Weinberg in Hildesheim. Das Objekt wird über mehrere Semester hinweg von Studierenden untersucht und restauriert – die dabei auch kunsthistorische Pionierarbeit leisten.
Wer ihre Bilder sieht, merkt sofort: Yuliia Kravchenko lebt für ihre Kunst. Aktuell überzeugt die Studentin von der Hildesheimer Fakultät Gestaltung der HAWK mit ihren Gemälden aus fluoreszierenden Neonfarben, deren Tiefenwirkung unter Schwarzlicht besonders zur Geltung kommt. Das zahlt sich aus: Bis zu 35.000 Euro zahlen Sammler bereits für ihre Werke. Das verdankt sie sicherlich auch den Stilikonen aus Mode, Sport, Musik und Film, die sie portraitiert. Nach zahlreichen Ausstellungen, unter anderem sogar in den USA, eröffnet sie jetzt ihren ersten eigenen Showroom in Hannover.
Was hat ein Hochschulstudium mit der Maker-Bewegung gemeinsam? So einiges! Das hat die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen bei der 10. Maker Faire in Hannover gezeigt.
Das Fagus-Werk in Alfeld steht seit 2011 auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO und ist jedes Jahr ein beliebtes Ziel für die Baustudiengänge der HAWK in Hildesheim und Holzminden. Grund genug, es auch auf die Reiseliste für Betriebsausflüge aufzunehmen, fand der Personalrat der Hochschule. „Wir freuen uns, wenn solche attraktiven Ziele im Umfeld der HAWK-Standorte liegen. Gerade im direkten Umkreis besuchen meist nur wenige die Sehenswürdigkeiten der Region“ – wie der Personalratsvorsitzender der HAWK Robert Koslowski auch an der hohen Anmeldezahl ablesen konnte.
Gaspard Engel hat an der HAWK in Hildesheim seinen Bachelor im Studiengang Soziale Arbeit gemacht. Nebenbei organisierte er verschiedene Veranstaltungen. Im Interview erzählt er von seinem Studium, Ehrenamt und vom Weltmusikfestival Poco Loco, das er in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstaltet.
Wie gelingt Aufklärung mit einer Frucht? Wie lässt sich Weltraumschrott einsammeln? Wieso gibt es eigentlich kein Sportmagazin für Frauen? Und unterscheiden sich Schriften von Frauen und Männern? Antworten und Lösungsvorschläge zu diesen und vielen weiteren Fragen liefert die Ausstellung der Hildesheimer Fakultät Gestaltung der HAWK im Rahmen der Berlin Design Week 2024. Im Showroom „Projektor“ der HAWK zeigt die Fakultät Gestaltung im Metropolenhaus in der Markgrafenstraße 88 – gleich gegenüber dem Jüdischen Museum – herausragende Abschlussarbeiten aus den letzten beiden Semestern.
Studierende der Architektur an der HAWK in Hildesheim haben im Sommersemester 2024 in einem Praxisseminar Entwürfe für einen neuen soziokulturellen Ort in Hildesheim präsentiert – dem neuen Woodlands Kulturgarten. Besonders dabei ist, dass die Studierenden ihre Entwurfsideen für die sogenannten „Chill-Spaces“ nicht nur entworfen, sondern auch praktisch umgesetzt und vor Ort gebaut haben. Im Rahmen eines Präsentationsevents konnten etliche Besucher*innen sich gleich selbst einen Eindruck von den neuen Ruheinseln machen.
Die mittlerweile 3. Werkschau der Fakultät Gestaltung feierte zum Ende des Sommersemesters das zehnjährige Bestehen des Campus Weinberg. Tausende Gäste nutzten die Gelegenheit, die Arbeiten derer zu sehen, die sich hier auf ein Berufsleben in der Kultur- und Kreativwirtschaft vorbereiten. Neben den Abschlussarbeiten der Absolvierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge Design gab es studentische Aktionen, teils interaktive Ausstellungen der Semesterergebnisse, ein Alumni-Treffen, einen Werkmarkt, praktische Einblicke in die verschiedenen Berufsbilder, Preise, Musik und kulinarische Angebote
Die traditionelle Sommerexkursion des Holzmindener Studiengangs Green Building führte in diesem Jahr 22 Studierende nach Zürich. Begleitet von den Professoren Erik Bertram und Sebastian Föste, erlebten die Studierenden eine inspirierende Woche voller nachhaltiger Architektur, regenerativer Energietechnik und Einblicke in die innovativen Möglichkeiten der Bauforschung.