Vier neue Zukunftslabore – Climate Future Labs – am Zentrum Klimaforschung Niedersachsen (ZKfN) erhalten insgesamt rund 20 Millionen Euro Förderung aus dem Programm zukunft.niedersachsen. Das hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) nun bekannt gegeben. An dem Zukunftslabor FoResLab – Future Lab towards Forests Resilient to Climate Change ist die HAWK mit einem Teilprojekt beteiligt.
Das Bundesarchiv, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar und der Studiengang Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen planen, in einem Pilotprojekt historisch bedeutsame Unterlagen der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland zu restaurieren, zugänglich zu machen und für künftige Generationen zu erhalten. Damit erproben sie zugleich Möglichkeiten für eine längerfristige Kooperation öffentlich geförderter Kulturinstitutionen im Bereich der Mengenrestaurierung von Kulturgut.
Acht Ehemalige kehrten 25 Jahre nach ihrem Studienabschluss in Holzminden an ihre Wirkungsstätte zurück. In Empfang genommen wurden sie durch den Dekan Prof. Dr. Matthias Weppler. Er wies darauf hin, dass er die Professur in Holzminden im Jahr 1999 angenommen habe, in dem Jahr, in dem die Alumni und Alumnae ihr Studium gerade beendet hatten. Er gab eine kurze Übersicht über die letzten Jahre an der Hochschule und führte über den Campus. Bei der Führung über das Hochschulgelände zeigten sich den Ehemaligen die vielen Veränderungen im Laufe der Zeit am deutlichsten.
Unter dem Titel „Fragen an die Demokratie“ widmet sich die Niedersächsische Landtagspräsidentin Hanna Naber in dieser Legislaturperiode dem Zustand und der Zukunft des demokratischen Miteinanders. Im Rahmen des aktuellen Jahresthemas unter dem Titel: „Echt jetzt, Demokratie – hörst Du mir eigentlich zu?“ legt Landtagspräsidentin Naber einen Schwerpunkt auf das Verhältnis von Demokratie und Kommunikation.
Frühjahr 2023, die Exkursion führte 40 Studierende der HAWK-Fakultät Gestaltung in das jüngst offengelassene Ursulinen¬kloster in Bad Neuenahr und in die von der Flutkatastrophe gezeichnete Stadt im Ahrtal. Unter der Leitung von Prof. Andreas Magdanz entstanden spannende Inszenierungen, die nicht im Kontext eines klösterlichen Lebens stehen und eigene Fantasieräume entwickeln. Daneben finden sich eher künstlerisch, dokumentarische Aufnahmen, die die Beseeltheit leerer Räume transportieren und nachdenklich stimmen.
Das Exponat der HAWK "Free Speech vs. Hate Speech – Wie kann man Grundrechte gegeneinander abwägen?" zum Oberthema "Freiheit" tourt von Berlin aus mit dem Binnenschiff "MS Wissenschaft" durch Deutschland und legt in 26 Städten an, jetzt liegt es bis zum 23.06. auch im Hildesheimer Hafen vor Anker.
Im hessischen Schwarzenborn findet noch bis Samstag, 22. Juni 2024, mit der Tagung des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) die weltgrößte Forstmesse statt – mit dabei ist das Autonomous Mobile Robotics Lab (AMRL) der HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit aus Göttingen mit seinem Forstroboter. Besucher*innen finden ihn auf der Sonderschau „Campus Forst“. Dort konnte Prof. Dr. Thomas Linkugel den HAWK-Roboter bereits vor Vertreter*innen der Politik und der Bundes- und Landesforsten vorstellen.