An der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen hat sich ein Praxis-Forschungs-Projekt mit dem Thema schulische Teilleistungsstörungen befasst. Konkret in den Blick genommen hat das Projekt „Rechnerisch Anders“ die Dyskalkulie, also Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen und grundlegenden Rechenkonzepten. Im Interview stellen für die HAWK Björn Sedlak und Kristin Escher (Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden) den transdisziplinären Zusammenhang und zentrale Ergebnisse ihres Projektes vor.
Es war die inzwischen 4. Werkschau der HAWK-Fakultät Gestaltung – und ganz offensichtlich hat sich das Format inzwischen zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender der Region Hildesheim entwickelt. Das Publikumsinteresse war riesig. Von Freitag bis Sonntag erfreuten sich alle 5 Häuser auf dem Campus Weinberg über ein nicht endendes Publikum. Zu sehen gab es mehr als genug: Insgesamt 106 Absolvent*innen aus den Bachelor- und Masterstudiengängen der Gestaltung zeigten ihre Abschlussarbeiten. Dazu kamen zahlreiche weitere Ausstellungen und Aktionen.
Wer im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen der HAWK am Standort Holzminden studiert, durchläuft 2 berufspraktische Phasen. Das bedeutet, die Studierenden absolvieren verschiedene Praktika in einem oder mehreren Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit. Manche kombinieren die berufspraktische Phase mit einem Auslandsaufenthalt – so zum Beispiel Julia Zielinski. Die 21-Jährige arbeitete 2 Monate in einem Mädchenwohnheim in Kroatien. Finanziell möglich machte das die Unterstützung durch das Programm Erasmus+.
Die HAWK konnte ein international besetztes Gutachtergremium von ihrem Strategiekonzept Vision 2050 überzeugen und wird über die nächsten 5 Jahre aus dem Hochschulförderprogramm „Potenziale strategisch entfalten“ mit 14 Millionen Euro gefördert. Hiermit gehört der Antrag der HAWK zu den zwei besten Anträgen in Niedersachsen. Nur die Medizinische Hochschule (MHH) und die HAWK haben eine 100 Prozent-Förderung und die volle Punktzahl von 100 bekommen.
KI hat schon lange Einzug in den Alltag vieler Studierender und Lehrender gehalten. Für viele Hochschulen ist es jedoch eine Herausforderung, eigene Angebote im Bereich KI zu schaffen und die vorhandene Technologie in die Lehre einzubinden. Mit der datenschutzkonformen KI-Plattform HAWKI hat die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen bereits 2023 ein didaktisches Interface geschaffen, mit dem Hochschulangehörige ChatGPT und weitere KI-Modelle im akademischen Kontext einfach und datenschutzkonform nutzen können.
Die HAWK ist in Hildesheim in der Neustadt zu Hause: Gleich mit 4 Standorten ist sie im Stadtteil vertreten, darunter der noch zu erschließende Campus „ehemalige Hohnsenschule“. Doch die Studierenden seien zu wenig sichtbar im Stadtbild, findet Ortsbürgermeister Tobias Eckardt. „Wir wollen mehr studentisches Leben.“
Das auf drei Jahre angelegte HISSS -Projekt (Hybride und interaktive Sprach- und Sprechtherapie nach Schlaganfall hatte zum Ziel, ein innovatives Teletherapie-System zur Behandlung von Sprach- und Sprechstörungen nach Schlaganfällen zu entwickeln. Das langfristige Ziel könnte eine App sein, die später im therapeutischen Einsatz ist. Die Ergebnisse zeigen, dass Zielgruppen, die bei der Entwicklung mit einbezogen werden, ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Projektes und die Beteiligten sind.