Die Möglichkeit, sich mit Erhaltung von Kulturgut wissenschaftlich zu befassen, löst bei vielen Menschen immer noch Erstaunen aus und veranlasst zu Fragen wie: „Das kann man studieren?“ Vor diesem schon fast gewohnten Hintergrund, ein weniger bekanntes Fach zu studieren, war es für eine Gruppe aus vier Studentinnen des Studiengangs Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft umso erstaunlicher, in den Phantastik-Romanen des Autors Kai Meyer gerade für Bibliotheken noch weitgehend ungelöste Erhaltungsprobleme geschildert zu finden.
48 Bachelor- und Masterstudierende der Göttinger HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik haben jetzt ihre Bachelor- und Master-Urkunden erhalten. Ihre Abschlussarbeiten erarbeiteten sie an renommierten Industrieunternehmen und bedeutenden Institutionen.
Die Holzmindener Studierenden Karina Timm und Jan-Andres Plath aus dem RICS akkreditierten Masterstudiengang Immobilienmanagement haben jetzt die HAWK in London beim alljährlichen Weltforum der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) vertreten. Frei nach dem Motto „Today’s young talents are tomorrow’s professionals“ verfolgt das „Rising Stars Programme“ der RICS das Ziel, einen Talentpool junger Nachwuchstalente und zukünftiger Führungskräfte zu schaffen.
HAWK-Studierende der Fakultät Bauen und Erhalten in Hildesheim waren im Rahmen des Mastermoduls „Mehrfunktionale wasserbauliche Anlagen“ im In- und Ausland unterwegs und besichtigten imposante Bauwerke und Konstruktionen. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Stefanie Steppeler, Dipl.-Ing. Sonja Wethkamp und Prof. Dr.-Ing. Axel Stödter machten sich Studierende der Fakultät Bauen und Erhalten mit zwei Kleinbussen auf den Weg gen Westen.
Der Wohndesign-Shop Connox und das hannoversche Design-Studio SNUG rufen zum Design-Wettbewerb auf. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Herausforderung Marketing-Mix – von der Produktentwicklung bis zum Markteintritt“ bei HAWK plus entwickeln die Studierenden unter der Anleitung von Berit Lüdecke und Heiko Büttner, Geschäftsführer von SNUG.STUDIO, ein Möbelstück von der ersten Idee bis zum fertigen Prototypen. Der beste Entwurf geht in Produktion und wird exklusiv über die Shops der Connox GmbH vertrieben.
Zum vierten Mal fand in der barocken Trinitatis-Kirche in Kuldiga (Lettland) unter Leitung von Prof. Dr. Michael von der Goltz ein zweiwöchiger englischsprachiger Workshop zur Konservierung der polychromen hölzernen Innenausstattung statt. Beteiligt waren vier Studierende der HAWK in Hildesheim, Masterstudiengang Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft in der Studienrichtung Gefasste Holzobjekte und Gemälde, vier Studierende des Building College Riga sowie erstmals auch zwei Studierende des Kaunas College - University of Applied Sciences in Litauen.
Seit vielen Jahren organisiert die Fakultät Bauen und Erhalten Exkursionen in die verschiedensten Erdteile und Länder, um den Studierenden der Fakultät Bauen und Erhalten „das Bauen“ in anderen Kulturen näher zu bringen. 18 Studierende aus den drei Baustudiengängen Architektur, Bau- und Holzingenieurwesen gingen gemeinsam mit Dipl.-Ing. Thomas Kauertz und Dipl.-Ing. Anja Markwart auf Reisen und schauten über „den Tellerrand“. Das diesjährige Ziel war Skandinavien, genauer gesagt die Hauptstädte von Dänemark, Schweden, Finnland, Estland und Norwegen.
Seit vielen Jahren bereisen Studierendengruppen der Möbelrestaurierung mit jeweils verschiedenen Dozenten sowie unterschiedlichen Arbeitsaufträgen die Kulturlandschaft Transsylvaniens. Dazu gehört das vielerorts ehemals deutschsprachige Siebenbürgen in Rumänien. Kirchenburgen, eine Sonderform der befestigten Kirchenanlagen mit unterschiedlichen Nebengebäuden, prägen diese Landschaft. Ihre hölzernen Kirchenausstattungen stammen häufig noch aus der Spätgotik, dem frühen 16. Jahrhundert, und zeichnen sich durch besondere Intarsienmotive und Schnitzereien aus.
Mit dem Stuhl aus dem Projekt "Mehr als ein Klappstuhl" sind die Studierenden Till Jasper Klaar, Emma Dumler, Anna-Lena Schmidt und Maximilian Engelmann bei dem Wettbewerb "Holz bewegt" in Hamburg vertreten. Im Fokus des Wettbewerbs stand in diesem Jahr neben Objekten aus Holz und neuen Ideen vor allem eine soziale Komponente im Vordergrund. Kann es gelingen, dass das Handwerk eine Brücke zwischen Menschen schafft?