Ein leichter Hauch von Aufregung lag in der Luft, Studentinnen schlossen ihre Notebooks am Beamer an, öffneten ihre Präsentationen und platzierten ihre Modelle. Insgesamt zeigten 10 Studentinnen aus dem Masterstudiengang Gestaltung der Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim unter der Leitung von Prof. Patrick Pütz ihre ersten 3 Entwürfe für die Eingangssituation der Kulturfabrik Löseke.
„Die Einbeziehung von Genderaspekten in das Design und die Planung von Forschungsvorhaben erhöht das Erkenntnis- und Innovationspotential“, betonte die hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Hildesheim bei der diesjährigen Verleihung des Preises für Genderforschung. Genderforschung sei innovativ, weil sie neue Perspektiven auf Problemlagen eröffne und bisherige Tradierungen und Strukturen, die Wissenschaft bedingen, in Frage stelle, so Hille.
Im Sommersemester 2025 entwickelten Studierende der Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim im Modul „Farbe & Architektur“ ein Farbkonzept für die Deutsche Schule in Cali (Kolumbien). Ein Jahr zuvor besuchte eine Studierendengruppe die Schule erstmals im Rahmen einer Exkursion, was die Idee einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Institutionen auslöste. Im anschließendem Wintersemester folgte eine Bachelorarbeit zu Innenarchitektur und Farbdesign, die Pläne analysierte, Raumanalysen durchführte und erste Raumkonzeptionen erstelle.
In Hamburg fand ein internationaler Workshop zum Thema Mobilität statt, an dem Studierende der Hogeschool Utrecht in den Niederlanden, der Fachhochschule Münster sowie der HAWK vom HAWK-Standort Hildesheim teilnahmen. Die diesjährige Veranstaltung richtete die HAWK aus. Den Workshop betreuten Prof. Dr.-Ing. Christian Adams und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anja Markwart.
Die HAWK hat für ihr besonderes Engagement im Hinblick auf Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit wieder das Gütesiegel des Bündnisses für Familie Hildesheim erhalten. Hinter dem Siegel steht weit mehr als ein Aufkleber an der Gebäudetür: Die von der Stadt Hildesheim vergebene Auszeichnung würdigt gelebte Vielfalt und Inklusion.
Die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen möchte für das Krankheitsbild Depression sensibilisieren. Dafür lädt sie am Donnerstag, 11. Dezember 2025, ein, die Virtual Reality-Erfahrung „Impression Depression“ in Hildesheim zu erleben. Die Robert-Enke-Stiftung tourt mit diesem Projekt quer durch Deutschland, um Nichtbetroffenen so auf einzigartige Weise Einblicke zu gewähren.