Sabine Feser und Svenja Preuß, Absolventinnen des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement, haben den KoRiS-Nachwuchspreis gewonnen.
Kein Zweifel, dass die beiden Hochschulen HAWK und Ostwestfalen-Lippe mit den Regionen Holzminden und Höxter eng verbunden sind. Aber wie intensiv und einander befruchtend die Zusammenarbeit und wie zahlreich die gemeinsamen Projekte insbesondere der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung tatsächlich sind, das ist bei „Wissen.Schafft.Dialog – Transfer guter Praxis“, einer Veranstaltung des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH), jetzt mehr als deutlich geworden.
Das Internet ist für Schüler/innen längst zu der wichtigsten Informationsquelle geworden. Ob Recherchen zur Unterrichtsvorbereitung oder der Austausch mit Freunden zu Hausaufgaben über Online-Plattformen – für die Mehrheit der Schüler/innen ist die Nutzung des Internets nicht mehr wegzudenken. Dass gerade auch Schulen im ländlichen Raum Südniedersachsens von den Web 2.0-Angeboten profitieren können, darin sind sich das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) an der HAWK und die Partner im Modellprojekt „Attraktivitätssteigerung dualer Berufsausbildung in ländlichen Räumen durch digitale Lernszenarien“ Partner sicher. Mit dem sogenannten Blended Learning werden Präsenzlehre und Onlinelehre miteinander kombiniert. Durch gezielten Medieneinsatz soll das Blended Learning ein selbstgesteuertes, zeit- und raumunabhängiges Lernen der Schüler/innen ermöglichen.
„Wir haben 285 verschiedene Sprachen in Kamerun“, erzählt Ivan Donfack, Student im Fach Elektro- / Informationstechnik an der HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik in Göttingen beim ersten Internationalen Länderabend des Akademischen Auslandsamtes mit dem Thema Kamerun am Standort Göttingen.
Denkt ein Mensch aus Deutschland an Afghanistan, hat er schnell ganz bestimmte Bilder im Kopf. Schneebedeckte Berggipfel gehören nicht unbedingt dazu. Das hat auch Projektleiter Björn Sedlak erfahren, als er Studierenden entsprechende Bilder aus dem Land zeigte. „Sie kamen nicht auf die Idee, dass diese Bilder zu Afghanistan gehören könnten“, erinnert sich der Wissenschaftliche Mitarbeiter der HAWK- Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Dass es in Afghanistan nicht schneit, ist nur eine von vielen Vorstellungen, die wir uns von fremden Ländern, Kulturen und Menschen machen.