Wer ihre Bilder sieht, merkt sofort: Yuliia Kravchenko lebt für ihre Kunst. Aktuell überzeugt die Studentin von der Hildesheimer Fakultät Gestaltung der HAWK mit ihren Gemälden aus fluoreszierenden Neonfarben, deren Tiefenwirkung unter Schwarzlicht besonders zur Geltung kommt. Das zahlt sich aus: Bis zu 35.000 Euro zahlen Sammler bereits für ihre Werke. Das verdankt sie sicherlich auch den Stilikonen aus Mode, Sport, Musik und Film, die sie portraitiert. Nach zahlreichen Ausstellungen, unter anderem sogar in den USA, eröffnet sie jetzt ihren ersten eigenen Showroom in Hannover.
Es klingt ein bisschen nach Alchemie, hat aber mit Zauberei rein gar nichts zu tun: Forschende der HAWK untersuchen, wie gewöhnliches Wasser für begrenzte Zeit in eine ähnlich wirkende Substanz wie ein Biozid „verwandelt“ werden kann und dann wieder zu Wasser wird. Der Schlüssel ist eine Behandlung mit Plasma, das aus Flüssigkeiten sogenannte PAL (plasma activated liquids) macht.
Die Initiative German Design Graduates vereint mit der Ausstellung „Dare to Design“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main die interessantesten Arbeiten von Absolvierenden deutscher Hochschulen. Die Exponate zeigen vielversprechende Lösungsansätze, um den Herausforderungen der Gegenwart wie dem Klimawandel, politischer Radikalisierung und der Gleichstellung zu begegnen. Mit ihrer methodischen Auseinandersetzung von Verhaltensweisen zu geringen Sonnenschutzmaßnahmen von jungen Menschen vertreten die beiden Masterstudentinnen Lea und Geraldine Kutschke die HAWK-Fakultät Gestaltung.