„Die Einbeziehung von Genderaspekten in das Design und die Planung von Forschungsvorhaben erhöht das Erkenntnis- und Innovationspotential“, betonte die hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Hildesheim bei der diesjährigen Verleihung des Preises für Genderforschung. Genderforschung sei innovativ, weil sie neue Perspektiven auf Problemlagen eröffne und bisherige Tradierungen und Strukturen, die Wissenschaft bedingen, in Frage stelle, so Hille.
Die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen hat erfolgreich Fördermittel aus dem Programm „Innovationen durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Förderperiode 2021 bis 2027 eingeworben. Im Rahmen des Projekts „Reallabor Fachwerk 4.0 – Digitalisierung und Wohlbefinden im Bestand (DigiWoBe)“ entwickelt und erprobt sie jetzt einen innovativen Ansatz zur energetischen Sanierung historischer Fachwerkgebäude. Davon profitiert auch das Heimatmuseum in Duderstadt.