EinBlick: Madeline Ebeling hat Gestaltung im Kompetenzfeld Digital Environments studiert

Publizierungsdatum: 12.02.2020

Dass sie einmal ihre Leidenschaft für das Programmieren entdecken würde, ahnt Madeline Ebeling zu Beginn ihres Studiums selbst nicht. Weil sie als Schülerin viel und gerne zeichnet, beginnt sie ihr Gestaltungsstudium an der HAWK im Kompetenzfeld Grafikdesign. Doch Ebeling ist auch neugierig auf andere Bereiche in der Gestaltung und macht bald erste Erfahrungen im Programmieren. „Ich war mir nicht sicher, ob ich das kann. Und dann im ersten Semester habe ich einfach Programmieren ausprobiert und ich konnte es. Das war einfach ein unglaublich gutes Gefühl“, erinnert sie sich.

Seitdem lässt sie das Thema nicht mehr los: Sie wechselt in das Kompetenzfeld Digitale Medien, das inzwischen Digital Environments heißt, beschäftigt sich mit Gamedesign, Arduino und Virtual Reality. Für ihren Bachelorabschluss entwickelt sie gemeinsam mit einem Kommilitonen eine Trainingssimulation für Astronautinnen und Astronauten. Eine komplette Marslandschaft und eine Raumstation machen die beiden Studierenden in der virtuellen Realität erfahrbar.

 

„Ich bin sehr gerne kreativ. Aber ich hatte auch immer diesen Hang zum Technischen“, erklärt sie. „Hier an der HAWK habe ich eine Möglichkeit gefunden, beides zu kombinieren.“ Besonders die kleinen und großen Erfolge bei ihren Projekten wecken dabei immer wieder ihren Ehrgeiz: „Wenn man stundenlang an einem Problem arbeitet und auf einmal hat man die Lösung ¬– das löst unglaubliche Glücksmomente aus."

Inzwischen studiert Ebeling bereits im Masterstudiengang Gestaltung an der HAWK und engagiert sich auch als Tutorin für ihren Studiengang. Ihre Neugier und ihren Ehrgeiz wird sie auch in ihrer beruflichen Zukunft einsetzen. Die Studentin könnte sich unter anderem gut vorstellen, einmal in der Forschung zu arbeiten, um herauszufinden, wie man neue Technologien am besten nutzen kann. „Aber da ich ja Tutorin bin und es mir sehr viel Spaß macht, bin ich vielleicht auch irgendwann Professorin, wer weiß?“