Anschrift
Sprechzeiten

siehe Stud.IP

Zuständigkeitsbereich

Professorin, Lehrbeauftragte

Vita

Von 1973 bis 1980 studierte ich Sozialpädagogik an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Fachrichtung Sozialwesen und Erziehungswissenschaften an der Universität Würzburg mit Psychologie und Soziologie im Nebenfach.

2001 promovierte ich an der Gesamthochschule Siegen in Erziehungswissenschaft zum Thema "Der Dienst am Volksganzen ist kein Klassenkampf. Die Berufsverbände der Sozialarbeiterinnen im Wandel der Sozialen Arbeit"

 

Praxiserfahrungen

Gearbeitet habe ich - ehrenamtlich und hauptamtlich - in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit: Heimerziehung, Entwicklungszusammenarbeit, Erwachsenenbildung (Vorträge, Seminare zur Entwicklungszusammenarbeit, Frauenforschung, Gleichstellungsarbeit und Frauenförderung), Mütter-Kind-Arbeit, als Frauenbeauftragte in einer kommunalen Behörde, Aufbau einer Montessori-Schule mit Kinderhaus und Hort.

Mitarbeit in der Selbstverwaltung

Von 2003 bis 2005 Mitglied in der Arbeitsgruppe zur Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse (Soziale Arbeit)

Von 2005 bis 2011 Studiengangskoordinatorin des Studiengangs Soziale Arbeit (BA)

Von  2007 bis 2011 Miglied im Fakultätsrat

Seit 2005 Modulsprecherin für „Soziale Arbeit als Disziplin und Profession“

Von 2008 bis 2011 Vorsitzende der Arbeitsgruppe Reakkreditierung der Studiengänge Soziale Arbeit (BA/MA) und Bildung und Erziehung im Kindesalter (BA)

Seit 2011 Mitglied in der Planungskommission (Senat)

Seit 2015 Mitglied in der Medienkommission (Senat)

Promotionsbeauftragte der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit

Von 2011 bis 2016 Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit

Darüber hinaus

Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DgfE)

Gesellschaft Deutscher Akademikerinnen e.V. (GDA)

Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.(DBSH)

Forschung

2006 - 2009

  • Evaluation zum Stand des Umsetzungsprozesses "Zukunftsorientierte Neue Steuerung der Jugendhilfe in der Stadt Hildesheim" Drittmittelprojekt

2007 - 2008

  • Durchführung eines Forschungsprojekt zum Thema „Professionelle Identitätsbildung in der Sozialen Arbeit“. Es ging dabei  um die Fragestellung welche Auswirkungen die Veränderung der Arbeitsbedingungen im Rahmen neuer Fachdiskurse auf die professionelle Identitätsbildung bzw. das berufliche Selbstverständnis von SozialarbeiterInnen / SozialpädagogInnen haben, untersucht am Beispiel der Einführung des Persönlichen Budgets in der Behindertenhilfe/ Eingliederungshilfe. Interviewt wurden Fachkräfte aus der stationäre oder teilstationär arbeitende Einrichtungen für Menschen mit Behinderung unter der Fragestellung welche Veränderungen sich in der beruflichen Rolle / beruflichen Identität sich für sie als Fachkräfte anhand der Umstrukturierungen im Rahmen des „persönliche Budget“ ergeben haben.

Forschungsantrag (März 2014)

  • Soziale Dienste – Macht – Geschlecht. Konventionen der Geschlechterhierarchisierungen in einem wachsenden Arbeitsmarkt (1914-2014) gestellt im März 2014 (im Forschungsverbund mit Prof. Dr. Leonie Wagner (HAWK Holzminden) und Prof. Dr. Wolfgang Schröer (Universität Hildesheim)

Forschungsantrag (Februar 2016)

  • Soziale Dienste – Macht – Geschlecht. Historische Linien der Geschlechterhierarchisierungen (1918-2018) gestellt im Forschungsverbund mit Prof. Dr. Leonie Wagner (HAWK Holzminden) sowie Prof. Dr. Wolfgang Schröer (Universität Hildesheim)

Veröffentlichungen:

  • Marie Baum, in: Eggemann, Maike, Hering, Sabine (Hrsg.), Wegbereiterinnen der modernen Sozialarbeit, Texte und Biographien zur Entwicklung der Wohlfahrtspflege, Grundlagentexte Pädagogik, Weinheim und München 1999, S. 204-228
  • Helene Weber, in: Eggemann, Maike, Hering, Sabine (Hrsg.), Wegbereiterinnen der modernen Sozialarbeit, Texte und Biographien zur Entwicklung der Wohlfahrtspflege, Grundlagentexte Pädagogik, Weinheim und München 1999, S. 229-254
  • Geschlecht - Konflikt - Sucht, in: Glöckner, Heidemarie (Hrsg.), Mal richtig streiten, Suchtprävention durch Konfliktbearbeitung in der Grundschule, Würzburg, Ed. Bentheim, 1999, S. 141-171
  • Zwischen Gotteslohn und eignen Interessen. Die Berufsorganisationen der evangelischen und katholischen Sozialbeamtinnen, in: Ariadne, Im Namen des Herren?, Konfessionelle Frauenverbände 1890-1933, Almanach des Archiv der deutschen Frauenbewegung, Heft 35, Mai 1999, S. 57-61
  • Der Dienst am Volksganzen ist kein Klassenkampf - Die Berufsverbände der Sozialarbeiterinnen im Wandel der Sozialen Arbeit“, Opladen 2001
  • Im Zwiespalt zwischen eigenen und fremden Interessen; Berufsverbände der Sozialen Arbeit im Schatten ihrer Geschichte, in: SI:SO, Siegen-Sozial, 6/2001, Nr.1, Universität-Gesamthochschule Siegen, S.51-53
  • Berufliche Identität in der Sozialen Arbeit, In: Forum-Sozial, 2/2003, Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit e.V., S.29-31,
  • Identität und Engagement in der Sozialen Arbeit; über die Schwierigkeiten einer Berufsgruppe sich für sich selbst zu engagieren und ihren Platz zu finden, In: SI:SO, Siegen-Sozial, 8. Jg., Nr. 1, 2003, S. 2-11
  • Du kannst nichts, Du bist nichts, dazu bist Du zu blöd; Wie Sprache Gewaltverhältnisse und den Umgang mit ihnen konstituiert am Beispiel Häuslicher Gewalt“, In: SI:SO, Siegen-Sozial, 8. Jg, Nr. 2, 29-32
  • Wir sind mit unseren Arbeitgebern verbunden im Streben nach gemeinsamen Zielen – Entwicklung, Situation und Zukunftsperspektiven beruflicher Interessensvertretung in der Sozialen Arbeit, In: EREV-Schriftenreihe 4/2003, 44. Jg., Hannover, S. 40-48
  • Schafft den Kindern eine glückliche Jugend – Die Arbeitssituation und Berufsvertretung von Erzieherinnen im Verband der Berufsarbeiterinnen der Inneren Mission, In: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik, Evangelische Fachzeitschrift für die Arbeit mit Kindern, 3/2004, S. 51-54
  • Eigene Interessen im Beruf erkennen und vertreten, Grenzen und Möglichkeiten - strukturelle und individuelle Perspekten, In: Thole, Werner/Cloos, Peter/Ortmann, Friedrich/ Strutwolf, Volkhardt (2005)(Hrsg.): Soziale Arbeit im öffentlichen Raum, Soziale Gerechtigkeit in der Gestaltung des Sozialen, Wiesbaden
  • Interview "Begegnungen der Menschen im Quartier fördern, In: Romppel, Joachim / Lüters, Rosemarie (2005)(Hrsg.): Erfolgsgeschichten der Gemeinwesenarbeit, Bonn unter Mitarbeit von Gottfried Kern, Konrad Meier, Christa Paulin, Michael Rothschuh, Renate Schnee, Lothar Stock und den Interviewten, S. 53-61
  • "Wir sind mit unseren Arbeitgebern verbunden im Streben nach gemeinsamen Zielen", Entwicklung, Situation und Zukunftsperspektiven beruflicher Interessensvertretung in der Sozialen Arbeit, In: Ernst, Waltraut (2005) (Hrsg.): Leben und Wirtschaften, Geschlechterkonstruktionen durch Arbeit herausgegeben vom Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Münster, S. 248-262
  • Zwischenbericht zur Evaluation des Planungsprozesses "Zukunftsorientierte Neue Steuerung der Jugendhilfe in der Stadt Hildesheim" Drittmittelprojekt - Unveröffentlichte Berichte Juli 2006, März 2007
  • Soziale Arbeit. Vom Eignungsberuf für Frauen zum Beruf für genderbewusste Fachkräfte - logische Konsequenz oder Utopie?, In: Kruse, Elke/ Tegeler, Evelyn (2007) (Hrsg.): Weibliche und männliche Entwürfe des Sozialen, Wohlfahrtsgeschichte im Spiegel der Genderforschung, Opladen & Farmington Hills, S. 73-87
  • Bericht der Evaluation 2008 zum Stand des Umsetzungsprozesses "Zukunftsorientierte Neue Steuerung der Jugendhilfe in der Stadt Hildesheim" Drittmittelprojekt – Unveröffentlichter Bericht 2008
  • Ausbildungs- und Berufskulturen Sozialer Arbeit (2010), In: Wilken Udo / Thole Werner (Hrsg.): Kulturen Sozialer Arbeit, Profession und Disziplin im gesellschaftlichen Wandel, S. 165-175
  • Zur Bedeutung von Berufsverbänden für die Professionalisierung Sozialer Arbeit (2010), In: Hammerschmidt Peter / Sagebiel Juliane (Hrsg.): Professionalisierung im Widerstreit, Zur Professionalisierungsdiskussion in der Sozialen Arbeit – Versuch einer Bilanz, S. 77-94
  • Rezension zu: Bernhard Schäfers: Sozialstruktur und sozialer Wandel in Deutschland. UVK Verlagsgesellschaft mbH (Konstanz) 2012. 9., völlig überarb. Auflage. 304 Seiten. ISBN 978-3-8252-3827-8. D: 19,99 EUR, A: 20,60 EUR, CH: 27,50 sFr.Reihe: UTB - 2186. www.socialnet.de/rezensionen/14293.php
  • Paulini, Christa : Soziale Arbeit als Beruf, In: Hering Sabine (Hrsg.) (2013): Was ist Soziale Arbeit? Traditionen – Widersprüche – Wirkungen, S. 121-131
  • Paulini, Christa (2013): Die Rolle und Bedeutung der Berufsverbände im Nationalsozialismus, In: Forum Sozial, Die berufliche Soziale Arbeit, 4/2013, S. 4-10
  • Paulini, Christa (2014):  Das Persönliche Budget, Die Verschiebung im Leistungsdreieck aus Sicht der Fachkräfte, In: Sozialmagazin, Die Zeitschrift für Soziale Arbeit, 39. Jg, H.11-12. 2014, S. 68-75, PDF-Datei
  • V.i.S.d.P:  Gunther Graßhoff, Andreas Oehme, Christa Paulini, Albrecht Rohrmann, Wolfgang Schröer (November 2015): Gesamtzuständigkeit – eine Chance für die Kinder- und Jugendhilfe! Ein Positionspapier aus der Kinder- und Jugend(hilfe sowie -teilhabe)forschung, PDF-Datei
  • Christa Paulini. Rezension vom 12.09.2016 zu: Hartmut Kraft: Die Lust am TABUbruch. Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) 2015, In: socialnet Rezensionen, http://www.socialnet.de/rezensionen/20096.php
  • Christa Paulini. Rezension vom 24.11.2016 zu: André Heinz: Kollektive Interessenorganisation in der sozialen Arbeit. Ursachen geringer berufspolitischer Organisation. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2016. ISBN 978-3-658-10513-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/20467.php
  • Gerade die Fürsorgerin ist zur Mitarbeit am Volksaufbau berufen, Zur Beteiligung von Sozialarbeiterinnen am Nationalsozialismus am Beispiel der Entwicklung der Berufsverbände, In: Ralph-Christian Amthor (Hrsg.) (2017): Soziale Arbeit im Widerstand!, Fragen, Erkenntnisse und Reflexionen zum Nationalsozialismus, S. 58-74
  • Christa Paulini. Rezension vom 13.02.2018 zu: Peter Schäfer, Olga Burkova, Holger Hoffmann, Marion Laging, Lothar Stock (Hrsg.): 100 Jahre Fachbereichstag Soziale Arbeit. Vergangenheit deuten, Gegenwart verstehen, Zukunft gestalten. Verlag Barbara Budrich (Opladen, Berlin, Toronto) 2017. ISBN 978-3-8474-2136-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23189.php
  • Rezension zu Birgit Daiber: Und sie bewegt sich doch ... Progressive soziale Bewegungen, die EU und die UNO - Ein Lesebuch. AG SPAK Bücher (Neu Ulm) 2016. www.socialnet.de/rezensionen/21841.php
  • Christa Paulini. Rezension vom 24.08.2018 zu: Gisela Notz: Warum flog die Tomate? Die autonomen Frauenbewegungen der Siebzigerjahre. AG SPAK Bücher (Neu Ulm) 2018. 2. Komplett überarbeitete und aktualisierte Neu Auflage. ISBN 978-3-945959-26-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/24027.php
  • Christa Paulini (2018): Rezension zu Thomas Klein: Sozialstrukturanalyse. Eine Einführung. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2016. 2., überarbeitete Auflage, www.socialnet.de/rezensionen/22189.php
  • Christa Paulini (2017): Jugendhilfe an ihren Grenzen - zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten, In:  Björn Sedlak (Hrsg.): und schon bist du fremd, junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung in transfifferenter aufnahme, Fruewerk Verlag, S. 108-115

Lehrgebiete

Ich lehre sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang Soziale Arbeit. Im Bereich Geschichte, Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit geht es u.a. um Pionierinnen ebenso wie um die Entwicklung der Berufsverbände, um Theorien in der Sozialen Arbeit und die Berufsentwicklung allgemein, d.h. die Entwicklungen von Sozialer Arbeit als Disziplin und Profession. Es stehen einerseits die Fachkräfte im Blickfeld, wie sie auf Umstrukturierungen und Modernisierungen ihres Arbeitsfeldes reagieren. Andererseits geht es aber auch darum, wie Soziale Arbeit auf neue Herausforderungen, z.B. unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Migration etc., reagieren kann.

Im Master Soziale Arbeit wird dies ergänzt um die Frage der internationalen Entwicklung von Sozialer Arbeit.
Ein weiterer Schwerpunkt in der Lehre bildet Soziale Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien; hier geht es u.a. um Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen als Mädchen und Jungen und wie Soziale Arbeit darauf reagieren kann (Beispiel: Hilfen zur Erziehung, professionelles Handeln sozialer Fachkräfte, Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, Strukturen in denen Hilfe erfolgen und wie das Hilfesystem auf neue Herausforderungen reagieren kann). Hier erweisen sich die internationalen Kontakte als hilfreiche Unterstützung.